Rechtssatz RS0084844
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0084844
Entscheidungsdatum
18.07.2017
Rechtssatz
Da der Ausgleichszulagen-Anspruch für jeden einzelnen Monat zu prüfen ist, sind Feststellungen über die Höhe der anderweitigen Einkünfte für jeden Monat des fraglichen Zeitraumes erforderlich (SSV-NF 6/18).
Entscheidungstexte
- 10 ObS 262/93
Entscheidungstext OGH 25.10.1994 10 ObS 262/93
- 10 ObS 138/01v
Entscheidungstext OGH 25.09.2001 10 ObS 138/01v
Vgl; Beisatz: Beim Ausgleichszulagenrichtsatz handelt es sich um einen auf den Monat bezogenen Betrag. (T1)
- 10 ObS 182/02s
Entscheidungstext OGH 08.04.2003 10 ObS 182/02s
Vgl auch; Beisatz: Der Ausgleichszulagenanspruch ist für jeden einzelnen Monat zu prüfen. (T2); Beis wie T1
- 10 ObS 9/16w
Entscheidungstext OGH 22.02.2016 10 ObS 9/16w
Auch
- 10 ObS 89/16k
Entscheidungstext OGH 13.09.2016 10 ObS 89/16k
Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Keine Umrechnung von einem Kind des Pensionsberechtigten 12 mal jährlich zufließenden Unterhaltsvorschüssen auf 14 mal jährlich bei der Prüfung des Erreichens des Richtsatzes für einfach verwaiste Kinder bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres nach § 293 Abs 1 letzter Satz ASVG. (T3)
- 10 ObS 136/16x
Entscheidungstext OGH 11.11.2016 10 ObS 136/16x
Auch
- 10 ObS 72/17m
Entscheidungstext OGH 18.07.2017 10 ObS 72/17m
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Unabhängig von der Auszahlung der Ausgleichszulage 14mal pro Jahr. (T4)
Beisatz: Diese Überlegungen zum Ausgleichszulagenrecht sind auf die Berechnung des Erwerbseinkommens zur Beurteilung der Selbsterhaltungsfähigkeit im Zusammenhang mit der Waisenpension übertragbar. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0084844
Zuletzt aktualisiert am
18.08.2017
Dokumentnummer
JJR_19941025_OGH0002_010OBS00262_9300000_003