Rechtssatz RS0085110
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085110
Entscheidungsdatum
26.08.2014
Rechtssatz
Auch grobe Fahrlässigkeit des Verunglückten spricht nicht von vornherein gegen das Vorliegen eines Arbeitsunfalles.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 185/89
Entscheidungstext OGH 20.06.1989 10 ObS 185/89
Veröff: SSV-NF 3/81
- 10 ObS 52/90
Entscheidungstext OGH 27.03.1990 10 ObS 52/90
Beisatz: Kausalzusammenhang trotz Alkoholisierung, überhöhte Geschwindigkeit, Entzug der Lenkerberechtigung. (T1) Veröff: SSV-NF 4/49
- 10 ObS 39/96
Entscheidungstext OGH 20.02.1996 10 ObS 39/96
Beisatz: Voraussetzung jedoch bleibt, daß die versicherte Tätigkeit trotz der aus betriebsfremden Motiven selbst geschaffenen Gefahr eine wesentliche Bedingung des Unfalles geblieben ist, also die Ausübung der geschützten Tätigkeit unter erhöhtem Gefahrenrisiko durchgeführt werden mußte. (T2)
- 10 ObS 131/99h
Entscheidungstext OGH 29.06.1999 10 ObS 131/99h
Veröff: SZ 72/111
- 10 ObS 37/04w
Entscheidungstext OGH 30.03.2004 10 ObS 37/04w
Ähnlich; Beisatz: Hier: Versicherungsschutz verneint. (T3)
- 10 ObS 63/11d
Entscheidungstext OGH 21.07.2011 10 ObS 63/11d
Auch
- 10 ObS 84/14x
Entscheidungstext OGH 26.08.2014 10 ObS 84/14x
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0085110
Zuletzt aktualisiert am
10.10.2014
Dokumentnummer
JJR_19890620_OGH0002_010OBS00185_8900000_002