Rechtssatz RS0085216
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0085216
Entscheidungsdatum
16.01.2024
Rechtssatz
Der Feststellung der Ausgleichszulage sind die Bruttopension des Pensionisten zuzüglich seiner übrigen Nettoeinkünfte und der Nettoeinkünfte seines im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehegatten zugrunde zu legen.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 177/93
Entscheidungstext OGH 23.11.1993 10 ObS 177/93
- 10 ObS 135/93
Entscheidungstext OGH 22.03.1994 10 ObS 135/93
- 10 ObS 337/97z
Entscheidungstext OGH 09.02.1998 10 ObS 337/97z
Auch
- 10 ObS 112/08f
Entscheidungstext OGH 14.10.2008 10 ObS 112/08f
Auch; Beisatz: Die volle Anrechnung des Ehegatteneinkommens, die sich aus dem klaren Wortlaut des § 292 Abs 2 ASVG ergibt („ist auch das gesamte Nettoeinkommen des ... Ehegatten ... zu berücksichtigen"), wird vom Obersten Gerichtshof in ständiger Rechtsprechung bejaht. (T1)
- 10 ObS 56/08w
Entscheidungstext OGH 12.05.2009 10 ObS 56/08w
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: § 149 GSVG. (T2)
- 10 ObS 2/19w
Entscheidungstext OGH 30.07.2019 10 ObS 2/19w
- 10 ObS 41/22k
Entscheidungstext OGH 13.09.2022 10 ObS 41/22k
Vgl; Beisatz: Hier: Der Ermittlung des Anspruchs auf Ausgleichszulage ist nicht die Netto-, sondern die Bruttopension zugrunde zu legen. Andernfalls würden die Krankenversicherungsbeiträge, die gemäß § 73 ASVG auch von der Ausgleichszulage zu leisten sind, faktisch vom Bund finanziert. Ein Abzug der nach § 73 Abs 1 ASVG – also insbesondere von der Pension und der Ausgleichszulage – einzubehaltenden Krankenversicherungsbeiträge hat zu unterbleiben, weil diese ansonsten auf die Versichertengemeinschaft überwälzt würden. (T3)
- 10 ObS 11/23z
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 16.01.2024 10 ObS 11/23z
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0085216
Zuletzt aktualisiert am
05.02.2024
Dokumentnummer
JJR_19931123_OGH0002_010OBS00177_9300000_002