Rechtssatz RS0086279
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086279
Entscheidungsdatum
17.06.2020
Norm
FinStrG §23 Abs2
FinStrG §41
Rechtssatz
Verwaltungsbehördliche Vorstrafen wegen Finanzvergehen bleiben gemäß § 41 Abs 1 FinStrG (auch) im gerichtlichen Finanzstrafverfahren sogar rückfallsbegründend, mögen sie auch seit der FinStrGNov 1985 nicht mehr als gerichtlicher Kompetenzgrund in Betracht kommen. Umso mehr sind solche verwaltungsbehördlichen Vorstrafen im Rahmen der Strafbemessung als erschwerend zu werten.Verwaltungsbehördliche Vorstrafen wegen Finanzvergehen bleiben gemäß Paragraph 41, Absatz eins, FinStrG (auch) im gerichtlichen Finanzstrafverfahren sogar rückfallsbegründend, mögen sie auch seit der FinStrGNov 1985 nicht mehr als gerichtlicher Kompetenzgrund in Betracht kommen. Umso mehr sind solche verwaltungsbehördlichen Vorstrafen im Rahmen der Strafbemessung als erschwerend zu werten.
Entscheidungstexte
- 12 Os 136/94
Entscheidungstext OGH 22.09.1994 12 Os 136/94
- 14 Os 27/02
Entscheidungstext OGH 07.05.2002 14 Os 27/02
Auch
- 13 Os 68/10i
Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 68/10i
Auch
- 13 Os 100/19h
Entscheidungstext OGH 17.06.2020 13 Os 100/19h
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0086279
Zuletzt aktualisiert am
11.08.2020
Dokumentnummer
JJR_19940922_OGH0002_0120OS00136_9400000_001