Rechtssatz RS0086684
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0086684
Entscheidungsdatum
26.05.2025
Rechtssatz
Handelt es sich beim Bezug von "Reisekosten" um eine reine Aufwandsentschädigung, dann ist dieser Betrag in die Unterhaltsbemessungsgrundlage nicht einzubeziehen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 635/95
Entscheidungstext OGH 05.12.1995 1 Ob 635/95
- 1 Ob 262/99g
Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 262/99g
- 1 Ob 203/05t
Entscheidungstext OGH 22.11.2005 1 Ob 203/05t
Vgl; Beisatz: Aufwands- und Reisekostenentschädigungen sind im Zweifel zur Hälfte in die Unterhaltsbemessungsgrundlage einzubeziehen, es sei denn der Unterhaltspflichtige weist nach, dass sie zu mehr als der Hälfte der Abdeckung berufsbedingten Mehraufwands dienen. (T1); Beisatz: Erschwerniszulagen sind nach überwiegender Rechtsprechung zur Gänze in die Unterhaltsbemessungsgrundlage einzubeziehen (siehe nur EFSlg 92.108 uva). Dass deren Einbeziehung auf Grund bestimmter Umstände nur zur Hälfte geboten gewesen wäre (vgl EFSlg 92.109), muss der Unterhaltspflichtige behaupten und beweisen. (T2)
- 10 Ob 30/08x
Entscheidungstext OGH 22.04.2008 10 Ob 30/08x
Vgl auch
- 4 Ob 146/24k
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.10.2024 4 Ob 146/24k
vgl
- 8 Ob 72/25h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.05.2025 8 Ob 72/25h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0086684
Zuletzt aktualisiert am
30.07.2025
Dokumentnummer
JJR_19951205_OGH0002_0010OB00635_9500000_001