Rechtssatz RS0090945
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0090945
Entscheidungsdatum
09.09.2025
Rechtssatz
Eine besondere Brutalität der Tatausführung geht über die die Qualifikation nach § 143 Satz 2 StGB bewirkende gewaltsame Herbeiführung einer schweren Körperverletzung hinaus. Ihre Berücksichtigung als besonderer Erschwerungsgrund verstößt folglich nicht gegen das Doppelverwertungsverbot.Eine besondere Brutalität der Tatausführung geht über die die Qualifikation nach Paragraph 143, Satz 2 StGB bewirkende gewaltsame Herbeiführung einer schweren Körperverletzung hinaus. Ihre Berücksichtigung als besonderer Erschwerungsgrund verstößt folglich nicht gegen das Doppelverwertungsverbot.
Entscheidungstexte
- 13 Os 150/95
Entscheidungstext OGH 22.11.1995 13 Os 150/95
- 14 Os 96/00
Entscheidungstext OGH 12.09.2000 14 Os 96/00
Auch; Beisatz: Angesichts des nächtlichen, von hinten für das Opfer unerwartet geführten Angriffs mit mehrfacher Schlagführung gegen den sensiblen Kopfbereich, welche dort unter anderem eine mit Nähten zu versorgende Rissquetschwunde beim Tatopfer zur Folge hatten, hat das Erstgericht zutreffend eine - von der Verwendung einer Waffe unabhängige - brutale Vorgangsweise angenommen. (T1)
- 15 Os 112/13d
Entscheidungstext OGH 02.10.2013 15 Os 112/13d
- 15 Os 53/16g
Entscheidungstext OGH 27.06.2016 15 Os 53/16g
Auch; Beisatz: Hier: § 201 Abs 2 StGB. (T2)
- 12 Os 142/16y
Entscheidungstext OGH 26.01.2017 12 Os 142/16y
- 12 Os 31/17a
Entscheidungstext OGH 18.05.2017 12 Os 31/17a
Auch; Beisatz: Hier: § 87 Abs 1 StGB. (T3)
- 15 Os 15/21a
Entscheidungstext OGH 05.05.2021 15 Os 15/21a
Vgl; Beis wie T3
- 11 Os 98/25h
Entscheidungstext OGH 09.09.2025 11 Os 98/25h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0090945
Zuletzt aktualisiert am
13.10.2025
Dokumentnummer
JJR_19951122_OGH0002_0130OS00150_9500000_001