Rechtssatz RS0091183
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091183
Entscheidungsdatum
07.04.2016
Rechtssatz
Die tatsächlich vielfache Wiederholung eines Diebstahls, möge sie auch bei gewerbsmäßig handelnden Tätern die Regel sein (vgl EvBl 1976/122, ÖJZ-LSK 1978/70), gehört nicht zu den begrifflichen Voraussetzungen dieser Qualifikation und kann daher bei der Gewichtung der Strafzumessungsgründe innerhalb des aktuellen Strafrahmens nicht außer Betracht bleiben (so schon 10 Os 51/78 ua).Die tatsächlich vielfache Wiederholung eines Diebstahls, möge sie auch bei gewerbsmäßig handelnden Tätern die Regel sein vergleiche EvBl 1976/122, ÖJZ-LSK 1978/70), gehört nicht zu den begrifflichen Voraussetzungen dieser Qualifikation und kann daher bei der Gewichtung der Strafzumessungsgründe innerhalb des aktuellen Strafrahmens nicht außer Betracht bleiben (so schon 10 Os 51/78 ua).
Entscheidungstexte
- 10 Os 54/83
Entscheidungstext OGH 29.04.1983 10 Os 54/83
- 15 Os 16/95
Entscheidungstext OGH 09.03.1995 15 Os 16/95
Vgl auch
- 15 Os 154/97
Entscheidungstext OGH 27.11.1997 15 Os 154/97
- 12 Os 81/09t
Entscheidungstext OGH 02.07.2009 12 Os 81/09t
Auch
- 11 Os 43/11z
Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 43/11z
Vgl auch
- 12 Os 104/11b
Entscheidungstext OGH 20.09.2011 12 Os 104/11b
Ähnlich
- 13 Os 72/14h
Entscheidungstext OGH 09.10.2014 13 Os 72/14h
Auch; Beisatz: Das Doppelverwertungsverbot wird durch die Annahme des Erschwerungsgrundes der Tatwiederholung (§ 33 Abs 1 Z 1 StGB) bei gleichzeitiger Verurteilung wegen gewerbsmäßiger Begehung (hier § 148 StGB) nicht verletzt, weil diese jene nicht voraussetzt. (T1)
- 12 Os 119/15i
Entscheidungstext OGH 07.04.2016 12 Os 119/15i
Auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0091183
Zuletzt aktualisiert am
07.12.2023
Dokumentnummer
JJR_19830429_OGH0002_0100OS00054_8300000_001