Rechtssatz RS0091275
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091275
Entscheidungsdatum
26.11.1998
Rechtssatz
Bei Haschisch durchschnittlicher Qualität (das bei einer solchen Qualität 9 Prozent THC enthält) beträgt die Grenzmenge zweihundertzweiundzwanzig Gramm.
Entscheidungstexte
- 12 Os 111/87
Entscheidungstext OGH 10.03.1988 12 Os 111/87
- 14 Os 176/89
Entscheidungstext OGH 17.01.1990 14 Os 176/89
Vgl auch; Beisatz: Selbst bei Annahme der geringsten (zwei prozentigen) THC-Konzentration beträgt die Grenzmenge ein Kilogramm. (T1)
- 11 Os 12/90
Entscheidungstext OGH 21.03.1990 11 Os 12/90
Vgl; Beisatz: Bei einer THC-Konzentration von zwei Prozent kann von einer "Übermenge" (§ 12 Abs 3 Z 3 SGG) erst ab mindestens fünfundzwanzig Kilogramm gesprochen werden (wie 14 Os 176/89). (T2)
- 15 Os 124/93
Entscheidungstext OGH 26.08.1993 15 Os 124/93
Vgl; Beisatz: Zwanzig Gramm (reines) THC. (T3)
- 13 Os 183/95
Entscheidungstext OGH 06.03.1996 13 Os 183/95
Vgl auch; Beis wie T3
- 13 Os 91/97
Entscheidungstext OGH 20.08.1997 13 Os 91/97
Vgl auch
- 15 Os 177/98
Entscheidungstext OGH 26.11.1998 15 Os 177/98
Beisatz: Nunmehr § 28 SMG (idF BGBl I Nr 112/1997). (T4); Beisatz: Die in § 28 Abs 6 SMG geforderte Berücksichtigung der Eignung der Suchtgifte, in großem Ausmaß eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen herbeizuführen, richtet sich nunmehr ausschließlich an den zur Erlassung des Suchtgift-Grenzmengenverordnung ermächtigten Verordnungsgeber. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0091275
Dokumentnummer
JJR_19880310_OGH0002_0120OS00111_8700000_003