Rechtssatz RS0092611
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0092611
Entscheidungsdatum
19.03.2025
Rechtssatz
Nach der ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes sind Knochenbrüche in aller Regel an sich schwere Verletzungen, es sei denn, es handelt sich um kleinere Knochen von untergeordneter Bedeutung. Der Bruch einer Rippe ohne wesentliche Dislokation der Bruchstücke kann demnach - ebenso wie ein einfacher Nasenbeinbruch - unter Umständen noch eine leichte Verletzung sein, wenn damit weder wesentliche Funktionseinbußen, noch gesundheitsschädigende Folgebeschwerden verbunden sind.
Entscheidungstexte
- 11 Os 127/89
Entscheidungstext OGH 19.12.1989 11 Os 127/89
- 15 Os 172/11z
Entscheidungstext OGH 29.02.2012 15 Os 172/11z
Vgl
- 15 Os 72/15z
Entscheidungstext OGH 22.07.2015 15 Os 72/15z
Vgl;Beisatz: Hier: Trümmerbruch des dritten Lendenwirbels. (T1)
- 13 Os 41/18f
Entscheidungstext OGH 09.05.2018 13 Os 41/18f
Vgl; Beisatz: Ein Bruch des Orbitabodens ist eine an sich schwere Verletzung. (T2)
- 15 Os 142/20a
Entscheidungstext OGH 22.02.2021 15 Os 142/20a
Vgl
- 15 Os 15/21a
Entscheidungstext OGH 05.05.2021 15 Os 15/21a
Vgl
- 15 Os 39/23h
Entscheidungstext OGH 24.05.2023 15 Os 39/23h
vgl; Beisatz: Hier: Impressionsfraktur des linken Jochbogens mit zwei dislozierten Fragmenten. (T3)
- 15 Os 151/24f
Entscheidungstext OGH 26.02.2025 15 Os 151/24f
vgl
- 13 Os 1/25h
Entscheidungstext OGH 19.03.2025 13 Os 1/25h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0092611
Zuletzt aktualisiert am
25.04.2025
Dokumentnummer
JJR_19891219_OGH0002_0110OS00127_8900000_001