Rechtssatz RS0092681
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0092681
Entscheidungsdatum
06.05.2026
Rechtssatz
In den Fällen der Straflosigkeit gemäß dem § 88 Abs 2 StGB handelt es sich um (teils persönliche, teils sachliche) Strafausschließungsgründe (im engeren Sinn), die ein sonst nach § 88 Abs 1 StGB tatbestandsmäßiges Verhalten aus dem Grund mangelnder Strafwürdigkeit (teils wegen des Angehörigenverhältnisses, teils wegen des Zusammenhangs mit gewissen Beschäftigungen, teils als Bagatellfolgenprivileg) von der Strafbarkeit generell ausnehmen.In den Fällen der Straflosigkeit gemäß dem Paragraph 88, Absatz 2, StGB handelt es sich um (teils persönliche, teils sachliche) Strafausschließungsgründe (im engeren Sinn), die ein sonst nach Paragraph 88, Absatz eins, StGB tatbestandsmäßiges Verhalten aus dem Grund mangelnder Strafwürdigkeit (teils wegen des Angehörigenverhältnisses, teils wegen des Zusammenhangs mit gewissen Beschäftigungen, teils als Bagatellfolgenprivileg) von der Strafbarkeit generell ausnehmen.
Entscheidungstexte
- 10 Os 113/78
Entscheidungstext OGH 26.07.1978 10 Os 113/78
- 13 Os 144/78
Entscheidungstext OGH 30.11.1978 13 Os 144/78
Vgl; Beisatz: Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 9 a StPO. (T1)
- 12 Os 105/22s
Entscheidungstext OGH 04.11.2022 12 Os 105/22s
Gegenteilig; Beisatz: Nichtigkeit nach § 281 Abs 1 Z 9 lit b StPO. (T2)
- 15 Os 23/26k
Entscheidungstext OGH 06.05.2026 15 Os 23/26k
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0092681
Zuletzt aktualisiert am
27.07.2026
Dokumentnummer
JJR_19780726_OGH0002_0100OS00113_7800000_001