Rechtssatz RS0093626
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0093626
Entscheidungsdatum
24.01.2012
Rechtssatz
Die eigenmächtige Ansichnahme eines versteckten Schlüssels ist auch dann widerrechtlich, wenn der Täter das Versteck kennt und der Bestohlene dies weiß, aber den Täter im konkreten Fall nicht zur Benützung ermächtigt.
Entscheidungstexte
- 10 Os 44/77
Entscheidungstext OGH 20.07.1977 10 Os 44/77
Veröff: SSt 48/56
- 11 Os 59/78
Entscheidungstext OGH 20.04.1978 11 Os 59/78
- 9 Os 130/78
Entscheidungstext OGH 14.11.1978 9 Os 130/78
- 13 Os 34/83
Entscheidungstext OGH 10.03.1983 13 Os 34/83
Vgl auch
- 10 Os 58/86
Entscheidungstext OGH 03.06.1986 10 Os 58/86
Vgl auch
- 13 Os 114/91
Entscheidungstext OGH 18.12.1991 13 Os 114/91
Vgl auch
- 14 Os 82/92
Entscheidungstext OGH 01.09.1992 14 Os 82/92
Vgl auch
- 13 Os 157/01
Entscheidungstext OGH 06.03.2002 13 Os 157/01
Auch
- 13 Os 147/08d
Entscheidungstext OGH 05.11.2008 13 Os 147/08d
Auch
- 14 Os 161/11z
Entscheidungstext OGH 24.01.2012 14 Os 161/11z
Beisatz: Wird er aber zur Verwendung des Schlüssels ermächtigt, richtet sich also die Vorsichtsmaßnahme (des Versteckens) nicht gegen ihn, scheidet die Annahme der Qualifikation des § 129 Z 1 StGB aus. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0093626
Zuletzt aktualisiert am
28.02.2012
Dokumentnummer
JJR_19770720_OGH0002_0100OS00044_7700000_001