Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0094555×

Rechtssatz RS0094555

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0094555

Entscheidungsdatum

01.10.1998

Rechtssatz

Jene Fälle, in denen der Täter den Gewahrsam an fremden Gut zwar mit seinem Zutun, aber einvernehmlich mit dem Berechtigten erlangt, sind - sofern nicht Betrug vorliegt - durch Paragraph 133, StGB abschließend geregelt, eine Ahndung als (Anschlußunterschlagung) Unterschlagung im Sinne des Paragraph 134, Absatz 2, StGB kommt nicht in Betracht.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 168/81
    Entscheidungstext OGH 10.11.1981 9 Os 168/81
    Veröff: EvBl 1982/90 S 302
  • 10 Os 54/84
    Entscheidungstext OGH 26.06.1984 10 Os 54/84
  • 10 Os 206/84
    Entscheidungstext OGH 05.03.1985 10 Os 206/84
    Veröff: SSt 56/17 = EvBl 1985/104 S 502 = JBl 1985,688
  • 13 Os 123/92
    Entscheidungstext OGH 14.07.1993 13 Os 123/92
  • 14 Os 87/95
    Entscheidungstext OGH 04.07.1995 14 Os 87/95
  • 12 Os 106/98
    Entscheidungstext OGH 01.10.1998 12 Os 106/98
    Auch; Beisatz: Anvertraut im Sinn des § 133 StGB ist ein Gut, wenn der alleinige Gewahrsam daran auf Grund eines vertragsmäßigen oder vertragsähnlichen Rechtsverhältnisses, also im Einvernehmen mit dem Berechtigten erlangt wird . (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0094555

Dokumentnummer

JJR_19811110_OGH0002_0090OS00168_8100000_001