Rechtssatz RS0094664
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0094664
Entscheidungsdatum
08.05.1996
Rechtssatz
Die Beurteilung einer Veruntreuung als im Familienkreis begangen (§§ 133, 166 StGB) setzt voraus, daß die Tat "zum Nachteil" eines der in § 166 StGB genannten Angehörigen begangen worden ist, es ist daher erforderlich, daß das veruntreute Gut im Eigentum des betroffenen Angehörigen stand.Die Beurteilung einer Veruntreuung als im Familienkreis begangen (Paragraphen 133, 166, StGB) setzt voraus, daß die Tat "zum Nachteil" eines der in Paragraph 166, StGB genannten Angehörigen begangen worden ist, es ist daher erforderlich, daß das veruntreute Gut im Eigentum des betroffenen Angehörigen stand.
Entscheidungstexte
- 10 Os 75/75
Entscheidungstext OGH 26.08.1975 10 Os 75/75
- 9 Os 83/80
Entscheidungstext OGH 09.09.1980 9 Os 83/80
Vgl auch; Beisatz: Das Verhältnis des Täters zum Eigentümer ist entscheidend. (T1)
- 9 Os 9/84
Entscheidungstext OGH 24.01.1984 9 Os 9/84
Vgl auch; Beisatz: Veruntreuung stellt nicht auf das juristische Eigentum, sondern allein darauf ab, daß die Zueignung eine wirtschaftlich fremde Sache betrifft. (T2)
- 10 Os 76/86
Entscheidungstext OGH 30.06.1986 10 Os 76/86
Vgl auch; Beisatz: Zur Sachbeschädigung. (T3) Veröff: SSt 57/46 = ZVR 1987/87 S 250
- 13 Os 127/86
Entscheidungstext OGH 09.10.1986 13 Os 127/86
Vgl auch; Beis wie T1
- 11 Os 2/87
Entscheidungstext OGH 10.02.1987 11 Os 2/87
Vgl auch
- 13 Os 85/87
Entscheidungstext OGH 10.09.1987 13 Os 85/87
Vgl auch; Beisatz: Diebstahl (T4)
- 13 Os 63/96
Entscheidungstext OGH 08.05.1996 13 Os 63/96
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0094664
Dokumentnummer
JJR_19750826_OGH0002_0100OS00075_7500000_002