Rechtssatz RS0096828
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0096828
Entscheidungsdatum
20.12.2012
Rechtssatz
§ 313 StGB ist eine fakultativ anwendbare Strafbemessungsvorschrift, die keine Änderung der Strafsätze bewirkt; wird ein Beamter einer unter Ausnützung einer Amtsstellung begangenen Nötigung nach § 105 Abs 1 StGB falsch verdächtigt, so wird nicht das Verbrechen der Verleumdung nach § 297 Abs 1, zweiter Strafsatz StGB, sondern das Vergehen der Verleumdung nach § 297 Abs 1 erster Strafsatz StGB begangen.Paragraph 313, StGB ist eine fakultativ anwendbare Strafbemessungsvorschrift, die keine Änderung der Strafsätze bewirkt; wird ein Beamter einer unter Ausnützung einer Amtsstellung begangenen Nötigung nach Paragraph 105, Absatz eins, StGB falsch verdächtigt, so wird nicht das Verbrechen der Verleumdung nach Paragraph 297, Absatz eins,, zweiter Strafsatz StGB, sondern das Vergehen der Verleumdung nach Paragraph 297, Absatz eins, erster Strafsatz StGB begangen.
Entscheidungstexte
- 10 Os 212/84
Entscheidungstext OGH 29.01.1985 10 Os 212/84
Veröff: RZ 1985/64 S 167
- 11 Os 52/96
Entscheidungstext OGH 01.10.1996 11 Os 52/96
- 14 Os 79/02
Entscheidungstext OGH 29.10.2002 14 Os 79/02
- 13 Os 122/12h
Entscheidungstext OGH 20.12.2012 13 Os 122/12h
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0096828
Zuletzt aktualisiert am
12.06.2013
Dokumentnummer
JJR_19850129_OGH0002_0100OS00212_8400000_003