Rechtssatz RS0099525
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099525
Entscheidungsdatum
08.03.2023
Rechtssatz
Wird die neuerliche Vernehmung eines Zeugen beantragt, der bereits in der Hauptverhandlung vernommen worden war, ohne dass der Antragsteller Fragen im Sinn des nunmehr angeführten Beweisthemas gestellt hätte, ist darzutun, dass sich die Notwendigkeit einer abermaligen Vernehmung erst nachträglich auf Grund besonderer Umstände ergab.
Entscheidungstexte
- 9 Os 25/84
Entscheidungstext OGH 06.11.1984 9 Os 25/84
- 11 Os 45/92
Entscheidungstext OGH 12.05.1992 11 Os 45/92
Vgl auch; Beisatz: Der Antragsteller hätte dartun müssen, aus welchen Gründen eine abermalige Vernehmung der Zeugen ein zusätzliches relevantes Beweisergebnis erwarten lasse. (T1)
- 15 Os 42/92
Entscheidungstext OGH 26.11.1992 15 Os 42/92
- 15 Os 103/07x
Entscheidungstext OGH 11.10.2007 15 Os 103/07x
Vgl auch; nur T1
- 15 Os 38/22k
Entscheidungstext OGH 08.03.2023 15 Os 38/22k
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0099525
Zuletzt aktualisiert am
15.05.2023
Dokumentnummer
JJR_19841106_OGH0002_0090OS00025_8400000_003