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Rechtssatz RS0100477×

Rechtssatz RS0100477

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100477

Entscheidungsdatum

19.07.2018

Rechtssatz

Ob einem in der Verantwortung des Angeklagten oder im Ergebnis des Beweisverfahrens konkretisierten Vorbringen (in der Hauptverhandlung) die Qualität eines Strafausschließungsgrundes oder Strafaufhebungsgrundes zukommt, unterliegt der pflichtgemäßen Prüfung durch den Schwurgerichtshof. Die Glaubwürdigkeit des Vorbringens hat der Schwurgerichtshof jedoch nicht zu prüfen; die Beweiswürdigung ist vielmehr ausschließlich den Geschwornen zu überlassen.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 89/92
    Entscheidungstext OGH 20.08.1992 15 Os 89/92
  • 11 Os 102/03
    Entscheidungstext OGH 09.09.2003 11 Os 102/03
    Auch; Beisatz: Zusatz-(und allenfalls Eventual-)fragen sind ohne Rücksicht auf die Glaubwürdigkeit des entsprechend substantiierten, rechtlich relevanten Tatsachenvorbringens in der Hauptverhandlung zu stellen. (T1)
  • 12 Os 55/07s
    Entscheidungstext OGH 31.05.2007 12 Os 55/07s
  • 13 Os 51/07k
    Entscheidungstext OGH 20.06.2007 13 Os 51/07k
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 46/09t
    Entscheidungstext OGH 13.05.2009 15 Os 46/09t
    Beis wie T1
  • 15 Os 64/14x
    Entscheidungstext OGH 27.05.2014 15 Os 64/14x
  • 15 Os 38/15z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 15 Os 38/15z
    Auch
  • 11 Os 45/18d
    Entscheidungstext OGH 19.07.2018 11 Os 45/18d
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0100477

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

04.09.2018

Dokumentnummer

JJR_19920820_OGH0002_0150OS00089_9200000_001