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Rechtssatz RS0102148×

Rechtssatz RS0102148

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0102148

Entscheidungsdatum

14.09.2021

Rechtssatz

Ein schuldausschließender Rechtsirrtum liegt dann nicht vor, wenn der Täter wenigstens den Widerspruch seines Verhaltens zur Rechtsordnung erkennt; die Strafbarkeit seines Verhaltens muß er dagegen nicht erkennen, schon gar nicht die gerichtliche Strafbarkeit.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 5/96
    Entscheidungstext OGH 04.06.1996 11 Os 5/96
  • 14 Os 141/01
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 14 Os 141/01
    nur: Ein schuldausschließender Rechtsirrtum liegt dann nicht vor, wenn der Täter wenigstens den Widerspruch seines Verhaltens zur Rechtsordnung erkennt; die Strafbarkeit seines Verhaltens muß er dagegen nicht erkennen. (T1); Beisatz: Hier: Unrechtsbewusstsein hinsichtlich vorsätzlicher Gläubigerbenachteiligung auf Grund der erfolgten Aufklärung des Angeklagten auf die zivilrechtliche Anfechbarkeit des benachteiligenden Geschäftes bejaht. (T2)
  • 15 Os 160/11k
    Entscheidungstext OGH 30.05.2012 15 Os 160/11k
    Auch; nur: Ein schuldausschließender Rechtsirrtum liegt dann nicht vor, wenn der Täter wenigstens den Widerspruch seines Verhaltens zur Rechtsordnung erkennt. (T3)
  • 15 Os 9/16m
    Entscheidungstext OGH 16.11.2016 15 Os 9/16m
    Auch
  • 11 Os 90/21a
    Entscheidungstext OGH 14.09.2021 11 Os 90/21a
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0102148

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.11.2021

Dokumentnummer

JJR_19960604_OGH0002_0110OS00005_9600000_003