Rechtssatz RS0106803
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106803
Entscheidungsdatum
24.01.2013
Rechtssatz
Von den in § 13 KSchG normierten Voraussetzungen zur Geltendmachung eines Terminsverlustes kann gemäß § 2 Abs 2 KSchG zu Lasten des Verbrauchers nicht abgewichen werden.Von den in Paragraph 13, KSchG normierten Voraussetzungen zur Geltendmachung eines Terminsverlustes kann gemäß Paragraph 2, Absatz 2, KSchG zu Lasten des Verbrauchers nicht abgewichen werden.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 2373/96v
Entscheidungstext OGH 16.12.1996 1 Ob 2373/96v
Veröff: SZ 69/280
- 1 Ob 266/97t
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 1 Ob 266/97t
- 8 Ob 37/10i
Entscheidungstext OGH 22.02.2011 8 Ob 37/10i
Veröff: SZ 2011/19
- 9 Ob 69/11d
Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 69/11d
Beisatz: § 13 KSchG wurde durch das Darlehens- und Kreditrechts-Änderungsgesetz BGBl I 2010/28 aufgehoben und trat mit Ablauf des 10. 6. 2010 außer Kraft. Diese Bestimmung ist jedoch weiterhin auf Verträge anzuwenden, die vor dem 11. 6. 2010 abgeschlossen wurden. (T1)
- 2 Ob 154/12d
Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 154/12d
Beisatz: Der Terminsverlust soll nicht schon bei geringfügigem Anlass eintreten, überdies soll er so gestaltet sein, dass er den Verbraucher nicht überrascht. (T2)
Beisatz: Ein die Voraussetzung des § 13 KSchG missachtendes Recht auf Fälligstellung der noch aushaftenden Schuld besteht nicht und kann daher auch nicht wirksam ausgeübt werden. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106803
Zuletzt aktualisiert am
05.06.2013
Dokumentnummer
JJR_19961216_OGH0002_0010OB02373_96V0000_003