Rechtssatz RS0107358
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0107358
Entscheidungsdatum
13.01.2026
Rechtssatz
Dass die Urteilsausfertigung zwei Tippfehler zu Jahreszahlen enthält (1993 und 1994 anstelle von 1983 und 1984), kann keinen Begründungsmangel im Sinne des Nichtigkeitsgrundes des § 281 Abs 1 Z 5 StPO bewirken, ergibt sich doch vor allem aus dem Spruch, in weiterer Folge jedoch ebenso zwingend aus den Gründen des Urteils, von welchen Zeiträumen das Erstgericht in diesem Zusammenhang wirklich ausgegangen ist. Eine Nichtigkeit hervorrufende Aktenwidrigkeit ist durch diese für jedermann leicht erkennbaren (und jederzeit korrigierbaren: § 270 Abs 3 StPO) Schreibfehler nicht eingetreten.Dass die Urteilsausfertigung zwei Tippfehler zu Jahreszahlen enthält (1993 und 1994 anstelle von 1983 und 1984), kann keinen Begründungsmangel im Sinne des Nichtigkeitsgrundes des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO bewirken, ergibt sich doch vor allem aus dem Spruch, in weiterer Folge jedoch ebenso zwingend aus den Gründen des Urteils, von welchen Zeiträumen das Erstgericht in diesem Zusammenhang wirklich ausgegangen ist. Eine Nichtigkeit hervorrufende Aktenwidrigkeit ist durch diese für jedermann leicht erkennbaren (und jederzeit korrigierbaren: Paragraph 270, Absatz 3, StPO) Schreibfehler nicht eingetreten.
Entscheidungstexte
- 13 Os 24/97
Entscheidungstext OGH 26.03.1997 13 Os 24/97
- 12 Os 102/07b
Entscheidungstext OGH 27.09.2007 12 Os 102/07b
Vgl auch; Beisatz: Hier: Namensverwechslung bei der Begründung der Kenntnis des Angeklagten vom Alter seiner Tochter. Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen Schreibfehler, der angesichts des einzigen im Verfahren vorkommenden Tatopfers offenkundig ist. (T1)
- 11 Os 43/11z
Entscheidungstext OGH 19.05.2011 11 Os 43/11z
Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Verwechslungen der Angeklagten in der Urteilsbegründung, die aus dem Zusammenhang offensichtlich sind, sind unbeachtliche Schreibfehler. (T2)
- 11 Os 14/13p
Entscheidungstext OGH 19.03.2013 11 Os 14/13p
Auch
- 11 Os 30/14t
Entscheidungstext OGH 08.04.2014 11 Os 30/14t
Vgl
- 15 Os 42/17s
Entscheidungstext OGH 28.06.2017 15 Os 42/17s
Vgl; Beisatz: Hier: Anführung eines Zeugen unter falschem Namen. (T3)
- 12 Os 135/17w
Entscheidungstext OGH 19.04.2018 12 Os 135/17w
Auch
- 26 Ds 4/17p
Entscheidungstext OGH 29.05.2018 26 Ds 4/17p
Auch
- 13 Os 128/18z
Entscheidungstext OGH 10.07.2019 13 Os 128/18z
Vgl
- 11 Os 65/20y
Entscheidungstext OGH 01.09.2020 11 Os 65/20y
Vgl
- 23 Ds 6/19p
Entscheidungstext OGH 25.11.2020 23 Ds 6/19p
Vgl
- 15 Os 90/21f
Entscheidungstext OGH 15.09.2021 15 Os 90/21f
Vgl
- 15 Os 26/22w
Entscheidungstext OGH 07.06.2022 15 Os 26/22w
Vgl
- 13 Os 51/25m
Entscheidungstext OGH 24.09.2025 13 Os 51/25m
vgl
- 14 Os 66/25z
Entscheidungstext OGH 13.01.2026 14 Os 66/25z
vgl; Beisatz wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107358
Zuletzt aktualisiert am
17.02.2026
Dokumentnummer
JJR_19970326_OGH0002_0130OS00024_9700000_001