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Rechtssatz RS0107503×

Rechtssatz RS0107503

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107503

Entscheidungsdatum

19.05.2026

Rechtssatz

Persönliche Umstände, wie die Sprache, aber auch die persönlichen Einkommensverhältnisse und Vermögensverhältnisse oder die Krankenversicherung, sind bei Prüfung der Invalidität beziehungsweise der geminderten Arbeitsfähigkeit nicht zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 2455/96v
    Entscheidungstext OGH 28.01.1997 10 ObS 2455/96v
  • 10 ObS 154/02y
    Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 154/02y
    Vgl auch; Beisatz: Für die Beurteilung der Frage der Verweisbarkeit spielt die konkrete familiäre Situation der Versicherten keine Rolle. (T1)
  • 10 ObS 49/04k
    Entscheidungstext OGH 14.09.2004 10 ObS 49/04k
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die konkrete familiäre Situation kann auch nicht zu Lasten des Versicherten herangezogen werden. (T2)
    Beisatz: Hier: § 124 BSVG. (T3)
  • 10 ObS 54/16p
    Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 ObS 54/16p
    Beis wie T1; Beis wie T2
  • 10 ObS 144/21f
    Entscheidungstext OGH 14.12.2021 10 ObS 144/21f
    Beisatz: Hier: Klägerin müsste in den ersten Tagen eines neuen Arbeitsverhältnisses auf dem Arbeitsweg von einer Person begleitet werden. (T4)
  • 10 ObS 110/21f
    Entscheidungstext OGH 16.11.2021 10 ObS 110/21f
  • 10 ObS 33/22h
    Entscheidungstext OGH 28.07.2022 10 ObS 33/22h
    Vgl; Beisatz: Hier: Umstand der (Nicht-)Erlangung einer behördlichen Registrierung im Gesundheitsberuferegister nach dem GBRG. (T5)
  • 10 ObS 37/25a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.04.2025 10 ObS 37/25a
    Beisatz: Hier: Berufsunfähigkeit nach § 273 ASVG. (T6)
  • 10 ObS 117/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.05.2026 10 ObS 117/25s
    vgl; Beisatz: Ob dem Versicherten, der in einer typischen Pendlergemeinde wohnt und bei dem keine medizinischen Ausschlussgründe für die Benützung von öffentlichen Verkehrsmitteln vorliegen, tatsächlich ein Fahrzeug, und sei es auch nur im Familienverband, zur Verfügung steht, hat bei der grundsätzlich abstrakten Prüfung der Verweisbarkeit eines Versicherten außer Betracht zu bleiben. Derartige typische persönliche Umstände dürfen dabei nämlich weder zum Vorteil, noch zum Nachteil des Versicherten den Ausschlag geben. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107503

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19970128_OGH0002_010OBS02455_96V0000_001