Rechtssatz RS0107949
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0107949
Entscheidungsdatum
23.04.2024
Rechtssatz
Die Frage der Selbsterhaltungsfähigkeit ist in jedem einzelnen Fall zu prüfen; die Unterhaltsberechtigung wird nicht schon durch den Bezug eines über der Höhe der Ausgleichszulage liegenden Einkommens ausgeschlossen. Die Höhe des zu leistenden Unterhalts richtet sich sowohl nach den Lebensverhältnissen des Kindes wie auch jenen des Vorfahren.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 156/97s
Entscheidungstext OGH 15.07.1997 1 Ob 156/97s
Veröff: SZ 70/146
- 1 Ob 288/98d
Entscheidungstext OGH 27.04.1999 1 Ob 288/98d
Veröff: SZ 72/74
- 1 Ob 135/01m
Entscheidungstext OGH 26.06.2001 1 Ob 135/01m
- 6 Ob 128/05z
Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 128/05z
Auch; Beisatz: Die Unterhaltshöhe richtet sich nach den Lebensverhältnissen des Kindes und des Elternteils. (T1); Beisatz: Für die Frage der Selbsterhaltungsfähigkeit kann der Richtsatz für die Ausgleichszulage als Orientierungshilfe dienen. (T2); Veröff: SZ 2005/103
- 3 Ob 157/05t
Entscheidungstext OGH 20.10.2005 3 Ob 157/05t
- 1 Ob 88/09m
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 88/09m
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Selbsterhaltungsfähigkeit ist nicht zwingend anzunehmen, wenn der Unterhaltsberechtigte eine „Mindestpension" bezieht. (T3)
- 9 Ob 18/09a
Entscheidungstext OGH 15.12.2009 9 Ob 18/09a
- 2 Ob 44/24w
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 23.04.2024 2 Ob 44/24w
Beisatz wie T1
Beisatz: hier: Bezug einer Lehrlingsentschädigung. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107949
Zuletzt aktualisiert am
18.06.2024
Dokumentnummer
JJR_19970715_OGH0002_0010OB00156_97S0000_002