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Rechtssatz RS0107973×

Rechtssatz RS0107973

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0107973

Entscheidungsdatum

20.11.2012

Norm

3.RStG allg
3.RStG §14 Abs1

Rechtssatz

Das 3. Rückstellungsgesetz ist nach wie vor Bestandteil der Rechtsordnung, wenngleich die im Paragraph 14, Absatz eins, erster Satz RStG als einjährige Fallfrist ab Inkrafttreten des Gesetzes (am 27.3.1947) bestimmte Antragsfrist aufgrund der Ermächtigung gemäß Paragraph 14, Absatz eins, zweiter Satz dieses Gesetzes durch Verordnungen (zuletzt die Verordnung vom 3.9.1955 BGBl 1955/201) nur bis 31.7.1956 verlängert worden ist, sodass jedenfalls Ansprüche, die sich aus der Vermögensentziehung ergeben, infolge Ablaufs der (verlängerten) Frist nicht mehr erfolgreich geltend gemacht werden könnten, die Fristen zur Verfolgung von Rückstellungsansprüchen sind auch durch den Staatsvertrag 1955 nicht verlängert worden.

Entscheidungstexte

  • Rkv 1/97
    Entscheidungstext OGH 01.04.1997 Rkv 1/97
  • Rkv 1/03
    Entscheidungstext OGH 16.07.2004 Rkv 1/03
  • 5 Ob 272/07x
    Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 272/07x
    Vgl auch; Beisatz: Wenn auch Ansprüche aus Vermögensentziehungen im Sinn des 3. RStG 1947 infolge Ablaufs der Frist (31. 7. 1956) nicht mehr geltend gemacht werden können, ist dieses doch nach wie vor Bestandteil der österreichischen Rechtsordnung. (T1)
  • 5 Ob 127/12f
    Entscheidungstext OGH 20.11.2012 5 Ob 127/12f
    Vgl; Beisatz: Hier: Zweites Rückstellungsgesetz. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0107973

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.03.2013

Dokumentnummer

JJR_19970401_OGH0002_000RKV00001_9700000_001