Rechtssatz RS0109104
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0109104
Entscheidungsdatum
17.01.2023
Rechtssatz
Der Gesetzgeber wollte mit § 19 Abs 2 UVG den Gleichlauf zwischen Unterhaltsvorschüssen und Unterhaltstiteln herstellen, wenn während des Laufens der Vorschüsse der Unterhaltsbeitrag erhöht wird (EvBl 1997/193).Der Gesetzgeber wollte mit Paragraph 19, Absatz 2, UVG den Gleichlauf zwischen Unterhaltsvorschüssen und Unterhaltstiteln herstellen, wenn während des Laufens der Vorschüsse der Unterhaltsbeitrag erhöht wird (EvBl 1997/193).
Entscheidungstexte
- 4 Ob 386/97m
Entscheidungstext OGH 27.01.1998 4 Ob 386/97m
- 4 Ob 137/99x
Entscheidungstext OGH 01.06.1999 4 Ob 137/99x
- 7 Ob 176/99d
Entscheidungstext OGH 01.09.1999 7 Ob 176/99d
- 3 Ob 147/00i
Entscheidungstext OGH 23.08.2000 3 Ob 147/00i
Veröff: SZ 73/127
- 7 Ob 150/01m
Entscheidungstext OGH 07.12.2001 7 Ob 150/01m
- 4 Ob 155/07h
Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 155/07h
Bem: Mit ausführlicher Begründung. (T1)
- 10 Ob 47/15g
Entscheidungstext OGH 30.07.2015 10 Ob 47/15g
- 10 Ob 38/18p
Entscheidungstext OGH 23.05.2018 10 Ob 38/18p
- 10 Ob 50/20f
Entscheidungstext OGH 15.12.2020 10 Ob 50/20f
- 10 Ob 65/22i
Entscheidungstext OGH 17.01.2023 10 Ob 65/22i
Vgl; Beisatz: Hier: Rechtsmissbräuchliche Inanspruchnahme der Unterhaltsbevorschussung ist – ohne entsprechenden Hinweis aus der Aktenlage – im Fall eines Unterhaltstitels mit geringen Beträgen per se nicht anzunehmen, zumal – bei Gelingen einer Unterhaltstitelerhöhung – der Gleichlauf zwischen dem laufenden Unterhaltsvorschuss und dem Unterhaltstitel gemäß § 19 Abs 2 UVG zu einer rückwirkenden Erhöhung des (zunächst geringen) Vorschussbetrags führen kann. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109104
Zuletzt aktualisiert am
17.03.2023
Dokumentnummer
JJR_19980127_OGH0002_0040OB00386_97M0000_001