Rechtssatz RS0110214
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110214
Entscheidungsdatum
21.10.2025
Rechtssatz
Die Abgrenzung zwischen dem anzurechnenden Pflegeaufwand und den nicht im Rahmen des Bundespflegegeldgesetz zu ersetzenden medizinischen Behandlungen ist so vorzunehmen, dass ein Pflegeaufwand jedenfalls dann anzunehmen ist, wenn es sich um Maßnahmen handelt, die ein nicht behinderter Mensch gewöhnlich selbst vornimmt.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 102/98t
Entscheidungstext OGH 23.06.1998 10 ObS 102/98t
- 10 ObS 158/99d
Entscheidungstext OGH 31.08.1999 10 ObS 158/99d
- 10 ObS 195/03d
Entscheidungstext OGH 16.12.2003 10 ObS 195/03d
Auch
- 10 ObS 142/04m
Entscheidungstext OGH 23.11.2004 10 ObS 142/04m
Auch; Beisatz: Hier: Dehnen und Bewegen der Knie- und Knöchelgelenke. (T1)
- 10 ObS 122/08a
Entscheidungstext OGH 24.04.2009 10 ObS 122/08a
Beisatz: Hier: Es bestehen keine Bedenken, den Betreuungsaufwand für die von nicht pflegebedürftigen Personen gewöhnlich eigenständig im häuslichen Bereich durchgeführte Ernährung bzw Verabreichung von Medikamenten über die PEG-Sonde als Pflegebedarf im Sinne der einschlägigen Pflegegeldgesetze anzuerkennen. (T2); Veröff: SZ 2009/25
- 10 ObS 154/11m
Entscheidungstext OGH 06.12.2011 10 ObS 154/11m
Auch; Beisatz: Hier: Verbandswechsel, der üblicherweise von der betroffenen Person selbst vorgenommen wird. (T3)
- 10 ObS 23/25t
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.10.2025 10 ObS 23/25t
vgl; Beisatz: Hier: Psychosoziale Betreuung von Patienten und ihrer Angehörigen ist keine „Pflege" iSd § 1 Abs 1 Z 5 SchwerarbeitsV. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110214
Zuletzt aktualisiert am
22.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19980623_OGH0002_010OBS00102_98T0000_001