Rechtssatz RS0112186
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0112186
Entscheidungsdatum
26.07.2016
Rechtssatz
Ist ein Pauschalpreis vereinbart, so ist dem Besteller von vornherein bekannt, welchen Betrag er dem Unternehmer nach Vollendung des Werkes (Teilwerkes) schuldet. Eine gesonderte Rechnungslegung ist nicht erforderlich.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 54/99a
Entscheidungstext OGH 10.06.1999 2 Ob 54/99a
- 2 Ob 152/03x
Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 152/03x
Auch; Beisatz: Hat der Unternehmer die Herstellung des Werkes um einen Pauschalpreis versprochen, so ist es unerheblich, wie hoch sich sein Aufwand beläuft und mit wievielen Versuchen er den vereinbarten Erfolg erreicht; er darf den genannten Betrag nicht überschreiten. (T1)
- 2 Ob 256/05v
Entscheidungstext OGH 06.04.2006 2 Ob 256/05v
Auch
- 3 Ob 191/13d
Entscheidungstext OGH 22.01.2014 3 Ob 191/13d
Auch; Beis wie T1
- 10 Ob 12/14h
Entscheidungstext OGH 25.03.2014 10 Ob 12/14h
Auch
- 4 Ob 262/14d
Entscheidungstext OGH 20.01.2015 4 Ob 262/14d
- 1 Ob 132/15s
Entscheidungstext OGH 27.08.2015 1 Ob 132/15s
Beis wie T1
- 9 Ob 32/16w
Entscheidungstext OGH 26.07.2016 9 Ob 32/16w
Beisatz: Diese Grundsätze gelten nur dann, wenn von den Parteien keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112186
Zuletzt aktualisiert am
12.08.2016
Dokumentnummer
JJR_19990610_OGH0002_0020OB00054_99A0000_001