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Rechtssatz RS0112610×

Rechtssatz RS0112610

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112610

Entscheidungsdatum

28.04.2015

Rechtssatz

Der geltende Paragraph 14, Absatz eins, GBG läßt die unmittelbare Eintragung von Wertsicherungsklauseln bei Hypotheken nicht zu. Die genannte Gesetzesbestimmung fordert die ziffernmäßige Bestimmtheit der Hypothekarforderung, die in einer Geldsumme unter Angabe allfällig vereinbarter Zinsen anzugeben ist, läßt also die bloße Bestimmbarkeit der Forderung (und damit der Belastung der Liegenschaft) nicht genügen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 256/99d
    Entscheidungstext OGH 12.10.1999 5 Ob 256/99d
  • 5 Ob 101/02t
    Entscheidungstext OGH 14.05.2002 5 Ob 101/02t
    Vgl auch; Beisatz: Geldforderungen, die aus der vereinbarten Wertsicherung einer geschuldeten Leistung entstehen, können mittelbar durch Höchstbetragshypotheken gesichert werden. (T1)
  • 5 Ob 118/14k
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 118/14k
    nur: Der geltende § 14 Abs 1 GBG läßt die unmittelbare Eintragung von Wertsicherungsklauseln bei Hypotheken nicht zu. (T2)
  • 5 Ob 50/15m
    Entscheidungstext OGH 28.04.2015 5 Ob 50/15m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112610

Im RIS seit

11.11.1999

Zuletzt aktualisiert am

14.07.2015

Dokumentnummer

JJR_19991012_OGH0002_0050OB00256_99D0000_001