Rechtssatz RS0114866
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0114866
Entscheidungsdatum
08.05.2008
Rechtssatz
Der Verpflichtete wird weder durch die Bewilligung der Zwangsverwaltung noch durch die Einführung des Zwangsverwalters geschäftsunfähig oder prozessunfähig. Von anhängigen Zivilverfahren ist der Zwangsverwalter zu verständigen. Es steht ihm frei, in diese an Stelle des Verpflichteten einzutreten.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 23/01s
Entscheidungstext OGH 27.03.2001 1 Ob 23/01s
Veröff: SZ 74/54
- 1 Ob 182/01y
Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 182/01y
- 3 Ob 180/01v
Entscheidungstext OGH 24.04.2002 3 Ob 180/01v
- 1 Ob 21/08g
Entscheidungstext OGH 03.04.2008 1 Ob 21/08g
nur: Der Verpflichtete wird weder durch die Bewilligung der Zwangsverwaltung noch durch die Einführung des Zwangsverwalters geschäftsunfähig oder prozessunfähig. (T1); Beisatz: Er kann auch Verfügungen über den Gegenstand der Zwangsverwaltung selbst treffen, die - im Hinblick auf den Schutzzweck des Verfügungsverbots - nicht (absolut) ungültig, sondern allenfalls nur gegenüber den Gläubigern im Zwangsverwaltungsverfahren unwirksam sind. (T2)
- 3 Ob 14/08t
Entscheidungstext OGH 08.05.2008 3 Ob 14/08t
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0114866
Zuletzt aktualisiert am
10.07.2008
Dokumentnummer
JJR_20010327_OGH0002_0010OB00023_01S0000_001