Rechtssatz RS0116248
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0116248
Entscheidungsdatum
23.01.2024
Rechtssatz
Dass der Geschäftsherr den Kaufpreis für die vertragsgemäß vermittelte Liegenschaft nicht aufbringen kann, ist für sich allein kein Grund, dem Makler den Provisionsanspruch abzuerkennen, und zwar vor allem dann nicht, wenn das Kaufangebot in keiner Weise von der Finanzierbarkeit des Kaufpreises abhängig gemacht wurde.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 266/01f
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 5 Ob 266/01f
- 6 Ob 241/02p
Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 241/02p
- 1 Ob 304/02s
Entscheidungstext OGH 02.09.2003 1 Ob 304/02s
Vgl auch
- 2 Ob 38/05k
Entscheidungstext OGH 13.07.2006 2 Ob 38/05k
Auch; Beisatz: Wenn eine bereits zugesagte Fremdfinanzierung entgegen der Erwartungshaltung aller Beteiligten letztlich doch nicht erfolgt, ist darin ein nicht vom Auftraggeber zu vertretender Hinderungsgrund im Sinn des § 7 Abs 2 MaklerG zu erblicken, der von der Provisionspflicht befreit. (T1)
- 6 Ob 195/13i
Entscheidungstext OGH 28.11.2013 6 Ob 195/13i
Beisatz: Grundvoraussetzung ist allerdings auch hier das wirksame Zustandekommen der Vereinbarung zwischen Verkäufer und Käufer, sie es auch lediglich in Form einer Punktation. (T2)
- 2 Ob 131/13y
Entscheidungstext OGH 25.06.2014 2 Ob 131/13y
Vgl auch; Veröff: SZ 2014/60
- 8 Ob 65/15i
Entscheidungstext OGH 25.06.2015 8 Ob 65/15i
Auch
- 1 Ob 203/23v
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.01.2024 1 Ob 203/23v
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0116248
Zuletzt aktualisiert am
14.02.2024
Dokumentnummer
JJR_20011211_OGH0002_0050OB00266_01F0000_001