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Rechtssatz RS0117229×

Rechtssatz RS0117229

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0117229

Entscheidungsdatum

24.02.2009

Rechtssatz

Wird die Abgeltung von Überstunden durch Zeitausgleich (Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 2, AZG), nicht jedoch der Zeitpunkt des Verbrauchs vereinbart, und bestimmt der Arbeitnehmer nach Ansammeln von 30 Überstunden und Verstreichen von 13 Wochen den Zeitpunkt des Verbrauchs nicht einseitig, wird nach einer weiteren Woche der Anspruch auf Vergütung der Überstunden in Geld fällig.

Entscheidungstexte

  • 8 ObS 93/02p
    Entscheidungstext OGH 23.01.2003 8 ObS 93/02p
  • 9 ObA 114/03k
    Entscheidungstext OGH 17.03.2004 9 ObA 114/03k
    Veröff: SZ 2004/40
  • 8 ObA 35/04m
    Entscheidungstext OGH 17.02.2005 8 ObA 35/04m
    Beisatz: Dies bedeutet, dass nach dem jeweiligen Ansammeln von 30 Überstunden und dem Verstreichen von insgesamt 14 Wochen mangels einseitiger Bestimmung des Verbrauches des Guthabens durch den Arbeitnehmer die darauf entfallenden Entgeltansprüche fällig werden. (T1)
  • 8 ObS 7/07y
    Entscheidungstext OGH 11.10.2007 8 ObS 7/07y
    Auch; Beis wie T1
  • 9 ObA 58/08g
    Entscheidungstext OGH 08.10.2008 9 ObA 58/08g
    Auch
  • 9 ObA 136/08b
    Entscheidungstext OGH 24.02.2009 9 ObA 136/08b
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117229

Zuletzt aktualisiert am

14.04.2009

Dokumentnummer

JJR_20030123_OGH0002_008OBS00093_02P0000_001