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Rechtssatz RS0117937×

Rechtssatz RS0117937

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0117937

Entscheidungsdatum

29.08.2019

Rechtssatz

Begründet der Ablauf eines Geschehens die Vermutung der Schädigungsabsicht, ist es Sache des Beklagten, einen gerechtfertigten Beweggrund für sein Verhalten zu behaupten und zu beweisen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 139/03z
    Entscheidungstext OGH 19.08.2003 4 Ob 139/03z
  • 1 Ob 134/06x
    Entscheidungstext OGH 11.07.2006 1 Ob 134/06x
  • 7 Ob 106/07z
    Entscheidungstext OGH 26.09.2007 7 Ob 106/07z
    Beisatz: Hier: Berufung auf § 785 Abs 3 ABGB aufgrund eines Pflichtteilsverzichtes. (T1)
  • 6 Ob 232/09z
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 232/09z
    Vgl auch
  • 1 Ob 227/11f
    Entscheidungstext OGH 22.12.2011 1 Ob 227/11f
  • 4 Ob 91/12d
    Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 91/12d
    Vgl auch; Veröff: SZ 2012/79
  • 4 Ob 173/15t
    Entscheidungstext OGH 27.01.2016 4 Ob 173/15t
  • 4 Ob 2/16x
    Entscheidungstext OGH 23.02.2016 4 Ob 2/16x
  • 9 Ob 25/16s
    Entscheidungstext OGH 25.05.2016 9 Ob 25/16s
  • 2 Ob 220/15i
    Entscheidungstext OGH 29.09.2016 2 Ob 220/15i
  • 1 Ob 121/19d
    Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 121/19d
    Beisatz: Legt ein Geschehen die Vermutung einer Schädigungsabsicht nahe, so ist es Sache dessen Urhebers, für sein Verhalten einen gerechtfertigten Beweggrund zu behaupten und zu beweisen. (T2)

Schlagworte

Schikane Rechtsmissbrauch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0117937

Im RIS seit

18.09.2003

Zuletzt aktualisiert am

26.11.2019

Dokumentnummer

JJR_20030819_OGH0002_0040OB00139_03Z0000_001