Rechtssatz RS0118072
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0118072
Entscheidungsdatum
25.08.2016
Rechtssatz
Die Einverleibung eines (wechselseitigen) Fruchtgenussrechts für jeden einzelnen Wohnungseigentumspartner jeweils am Hälfteanteil des Mindestanteils des anderen scheitert an der Bestimmung des § 13 Abs 3 WEG, weil eine unterschiedliche Belastung der Anteile am Mindestanteil rechtlich nicht möglich ist.Die Einverleibung eines (wechselseitigen) Fruchtgenussrechts für jeden einzelnen Wohnungseigentumspartner jeweils am Hälfteanteil des Mindestanteils des anderen scheitert an der Bestimmung des Paragraph 13, Absatz 3, WEG, weil eine unterschiedliche Belastung der Anteile am Mindestanteil rechtlich nicht möglich ist.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 200/03b
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 5 Ob 200/03b
- 5 Ob 157/08m
Entscheidungstext OGH 25.11.2008 5 Ob 157/08m
Vgl aber; Beisatz: Hier: § 13 Abs 3 WEG 2002 steht hier der Gesuchsbewilligung deshalb nicht entgegen, weil die Antragsteller die Einverleibung des Wohnungsgebrauchsrechts jeweils am gesamten Mindestanteil anstreben, sodass es durch deren Verbücherung zu keiner unterschiedlichen Belastung der Anteile am Mindestanteil kommt. (T1)
Veröff: SZ 2008/174
- 5 Ob 282/08v
Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 282/08v
Auch; Beisatz: Die beiden Mindestanteile haben zwingend das gleiche rechtliche Schicksal. (T2)
- 5 Ob 149/16x
Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 149/16x
Vgl aber; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: Fruchtgenussrecht eines Wohnungseigentumspartners am gesamten Mindestanteil. (T3)
- 5 Ob 51/16k
Entscheidungstext OGH 25.08.2016 5 Ob 51/16k
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: § 13 Abs 3 erster Satz WEG 2002 steht der Einverleibung eines Vorkaufsrechts für jeden einzelnen Wohnungseigentumspartner am Hälfteanteil des Mindestanteils des anderen nicht entgegen. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118072
Zuletzt aktualisiert am
12.10.2016
Dokumentnummer
JJR_20031007_OGH0002_0050OB00200_03B0000_001