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Rechtssatz RS0118532×

Rechtssatz RS0118532

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0118532

Entscheidungsdatum

17.01.2019

Rechtssatz

Die Ersichtlichmachung einer schriftlichen Benützungsvereinbarung im Grundbuch wirkt nur deklarativ.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 205/03p
    Entscheidungstext OGH 21.10.2003 5 Ob 205/03p
  • 5 Ob 209/04b
    Entscheidungstext OGH 28.02.2005 5 Ob 209/04b
  • 5 Ob 89/08m
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 5 Ob 89/08m
    Vgl; Beisatz: Dem Wortlaut des § 828 Abs 2 ABGB idF des WE-BeglG 2002 und den Gesetzesmaterialien ist weder ein Anhaltspunkt für die erschwerte Möglichkeit einer Aufhebung einer angemerkten Benützungsregelung nur mit Zustimmung bestimmter Buchberechtigter noch eine Änderung ihrer rechtlichen Qualität im Sinn einer „Verdinglichung" der darin festgelegten Befugnisse zu entnehmen. Vielmehr besteht die Bedeutung der Anmerkung nach § 828 Abs 2 ABGB lediglich in der Bindung auch neu hinzukommender Miteigentümer. (T1)
  • 3 Ob 93/10p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 3 Ob 93/10p
    Vgl; Beis wie T1
  • 6 Ob 233/10y
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 233/10y
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Auch ohne Anmerkung sind Gesamtrechtsnachfolger an die Benützungsvereinbarung gebunden, sofern die Benützungsvereinbarung dies nicht von vornherein ausschloss, etwa weil sie an die den vertragsschließenden Personen höchstpersönlich geknüpft war. (T2)
  • 5 Ob 117/14p
    Entscheidungstext OGH 25.07.2014 5 Ob 117/14p
    Vgl auch; Beis wie T2
  • 5 Ob 189/16d
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 5 Ob 189/16d
  • 5 Ob 56/17x
    Entscheidungstext OGH 27.06.2017 5 Ob 56/17x
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 231/18h
    Entscheidungstext OGH 17.01.2019 5 Ob 231/18h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2003:RS0118532

Im RIS seit

20.11.2003

Zuletzt aktualisiert am

21.03.2019

Dokumentnummer

JJR_20031021_OGH0002_0050OB00205_03P0000_001