Rechtssatz RS0118738
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0118738
Entscheidungsdatum
14.03.2012
Norm
ZPO §192 Abs2
EO §84 Abs5
NYÜ Art VI
Verordnung (EG) Nr 44/2001 des Rates 32001R0044 Brüssel I-Verordnung (EuGVVO) Art46
Rechtssatz
Ein Rechtsmittel gegen die zweitinstanzliche Entscheidung, womit einem Antrag des Schuldners auf Aussetzung des Vollstreckbarerklärungsverfahrens nicht Folge gegeben wurde, ist absolut unzulässig.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 20/04v
Entscheidungstext OGH 25.03.2004 3 Ob 20/04v
- 3 Ob 189/04x
Entscheidungstext OGH 20.10.2004 3 Ob 189/04x
Auch; Beisatz: Es würde dem Zweck der EuGVVO, insbesondere auch der auf Straffung des Verfahrens ausgerichteten Reform des Vollstreckbarerklärungsverfahrens durch diese Verordnung widersprechen, ein Rechtsmittel gegen die zweitinstanzliche Entscheidung zuzulassen, womit einem Antrag des Schuldners auf Aussetzung des Vollstreckbarerklärungsverfahrens nicht Folge gegeben wurde. (T1)
Beisatz: Nichts anderes hat für die Entscheidung des Rekursgerichts zu gelten, mit der die Höhe der Sicherheit festgelegt wurde, von deren Erlag die Vornahme der Zwangsvollstreckung abhängig gemacht wurde. (T2)
- 3 Ob 28/05x
Entscheidungstext OGH 16.02.2005 3 Ob 28/05x
Beis wie T1
- 3 Ob 23/05m
Entscheidungstext OGH 27.04.2005 3 Ob 23/05m
- 3 Ob 209/05i
Entscheidungstext OGH 24.11.2005 3 Ob 209/05i
Vgl; Beis wie T2; Veröff: SZ 2005/171
- 3 Ob 49/06m
Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 49/06m
- 3 Ob 233/06w
Entscheidungstext OGH 22.02.2007 3 Ob 233/06w
Auch
- 3 Ob 65/11x
Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 65/11x
Vgl; Beisatz: Hier gab das Rekursgericht dem (eventualiter gestellten) Unterbrechungsantrag statt. (T3); Veröff: SZ 2011/106
- 3 Ob 248/11h
Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 248/11h
Vgl; Beisatz: Hier Schiedsspruch. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:RS0118738
Zuletzt aktualisiert am
14.05.2013
Dokumentnummer
JJR_20040325_OGH0002_0030OB00020_04V0000_002