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Rechtssatz RS0119743×

Rechtssatz RS0119743

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0119743

Entscheidungsdatum

25.06.2024

Norm

ZPO §179
ZPO idF BGBl I 2002/76 §180
ZPO idF BGBl I 2002/76 §182a
ZPO idF BGBl I 2002/76 §258

Rechtssatz

Die Präklusion des Vorbringens iSd Paragraph 179, ZPO greift erst nach der Erörterung des Sach- und Rechtsvorbringens der Parteien in der vorbereitenden Tagsatzung (bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen) ein. Denn die Parteien können in der Tagsatzung nach Paragraph 258, ZPO noch ergänzendes Vorbringen und Beweisanbot erstatten, auch wenn sie dazu im Einzelfall bereits zu einem früheren Zeitpunkt (etwa in der Klagebeantwortung oder in einem Schriftsatz) Gelegenheit gehabt hätten. Dabei macht es keinen Unterschied, ob dieses Vorbringen zu Beginn der vorbereitenden Tagsatzung oder erst nach Beginn des Beweisverfahrens in der vorbereitenden Tagsatzung erstattet wird.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 253/04p
    Entscheidungstext OGH 12.01.2005 7 Ob 253/04p
    Veröff: SZ 2005/3
  • 7 Ob 96/05a
    Entscheidungstext OGH 25.05.2005 7 Ob 96/05a
    Auch; Beisatz: Diese Grundsätze gelten auch für die in § 180 Abs 2 ZPO idF BGBl 1002/76 genannten Aufträge. (T1)
  • 3 Ob 131/19i
    Entscheidungstext OGH 08.04.2020 3 Ob 131/19i
    Beis wie T1
  • 4 Ob 191/23a
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 25.06.2024 4 Ob 191/23a
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0119743

Im RIS seit

11.02.2005

Zuletzt aktualisiert am

16.08.2024

Dokumentnummer

JJR_20050112_OGH0002_0070OB00253_04P0000_001