Rechtssatz RS0120085
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120085
Entscheidungsdatum
02.07.2026
Rechtssatz
Die urteilsmäßige Differenzierung zwischen den in § 156 Abs 1 StGB genannten Tathandlungen ist aufgrund deren rechtlicher Gleichwertigkeit nicht erforderlich.Die urteilsmäßige Differenzierung zwischen den in Paragraph 156, Absatz eins, StGB genannten Tathandlungen ist aufgrund deren rechtlicher Gleichwertigkeit nicht erforderlich.
Entscheidungstexte
- 11 Os 38/05f
Entscheidungstext OGH 26.07.2005 11 Os 38/05f
- 14 Os 170/07t
Entscheidungstext OGH 11.03.2008 14 Os 170/07t
- 12 Os 91/08m
Entscheidungstext OGH 19.02.2009 12 Os 91/08m
- 13 Os 49/11x
Entscheidungstext OGH 14.07.2011 13 Os 49/11x
Auch
- 14 Os 167/13k
Entscheidungstext OGH 28.01.2014 14 Os 167/13k
Vgl; Beisatz: Bei der betrügerischen Krida handelt es sich um ein alternatives Mischdelikt mit gleichwertigen Begehungsweisen. (T1)
Beisatz: Allerdings wird bei Verwirklichung mehrerer Varianten (hier: zunächst scheinbare und anschließende wirkliche Vermögensverringerung hinsichtlich desselben Vermögensbestandteils) eines solchen alternativen Mischdelikts nur eine strafbare Handlung begangen, weshalb eine Zusammenrechnung von (diesen unterschiedlichen Begehungsweisen zugeordneten) Schadensbeträgen gemäß § 29 StGB, der (nur) bei gleichartiger Realkonkurrenz (also mehreren strafbaren Handlungen) zur Anwendung kommt, nicht stattfindet. (T2)
- 11 Os 63/15x
Entscheidungstext OGH 12.01.2016 11 Os 63/15x
- 14 Os 47/18w
Entscheidungstext OGH 09.10.2018 14 Os 47/18w
Auch
- 14 Os 108/25a
Entscheidungstext OGH 13.01.2026 14 Os 108/25a
vgl
- 14 Os 1/26t
Entscheidungstext OGH 02.07.2026 14 Os 1/26t
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2005:RS0120085
Zuletzt aktualisiert am
19.08.2026
Dokumentnummer
JJR_20050726_OGH0002_0110OS00038_05F0000_001