Rechtssatz RS0120998
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0120998
Entscheidungsdatum
19.11.2013
Rechtssatz
Die Bestimmung des § 15 Abs 1 WAG schafft eine auf den allgemeinen Schadenersatzregelungen des ABGB und HGB aufbauende, abgeschlossene Haftungsnorm, welche - außer bei einer Verletzung des § 14 Z 2 und Z 3 WAG - keine Anknüpfung als Schutzgesetz zulässt, aber eine gesetzliche Konkretisierung vorvertraglicher und auch nebenvertraglicher Verpflichtungen enthält.Die Bestimmung des Paragraph 15, Absatz eins, WAG schafft eine auf den allgemeinen Schadenersatzregelungen des ABGB und HGB aufbauende, abgeschlossene Haftungsnorm, welche - außer bei einer Verletzung des Paragraph 14, Ziffer 2 und Ziffer 3, WAG - keine Anknüpfung als Schutzgesetz zulässt, aber eine gesetzliche Konkretisierung vorvertraglicher und auch nebenvertraglicher Verpflichtungen enthält.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 289/05d
Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Ob 289/05d
- 10 Ob 11/07a
Entscheidungstext OGH 10.03.2008 10 Ob 11/07a
Auch; Beisatz: § 15 Abs 1 WAG schafft so eine auf den allgemeinen Schadenersatzregelungen aufbauende, abgeschlossene Haftungsnorm, die eine gesetzliche Konkretisierung vor- und nebenvertraglicher Verpflichtungen enthält. (T1)
- 3 Ob 241/11d
Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 241/11d
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1
- 10 Ob 9/12i
Entscheidungstext OGH 12.04.2012 10 Ob 9/12i
Auch
- 8 Ob 104/12w
Entscheidungstext OGH 24.01.2013 8 Ob 104/12w
Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 2013/9
- 4 Ob 186/13a
Entscheidungstext OGH 19.11.2013 4 Ob 186/13a
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0120998
Zuletzt aktualisiert am
29.06.2015
Dokumentnummer
JJR_20060530_OGH0002_0030OB00289_05D0000_001