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Rechtssatz RS0121179

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0121179

Geschäftszahl

8ObS8/06v; 8ObA26/13a

Entscheidungsdatum

28.05.2013

Norm

ABGB §1162b
AngG §29 II3
KO §25 Abs1

Rechtssatz

Bereits entstandene Ansprüche nach Paragraph 1162 b, ABGB, Paragraph 29, AngG können zwar grundsätzlich durch nachträglich entstandene Umstände nicht mehr wegfallen oder verringert werden, doch wird die auf dem Schadenersatzprinzip beruhende Kündigungsentschädigung vom Gesetz selbst in ihrer Höhe und ihrer Dauer von dem Zeitraum abhängig gemacht, der bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Ablauf der Vertragszeit oder durch ordnungsgemäße Kündigung hätte verstreichen müssen. Wie in den übrigen Fällen der ex-lege-Beendigung (vergleiche 9 ObA 297/92; 8 ObS 299/00d) gebührt aber auch bei Tod des Arbeitnehmers während der fiktiven Kündigungsfrist für den restlichen Teil der fiktiven Kündigungsfrist keine Kündigungsentschädigung.

Entscheidungstexte

  • 8 ObS 8/06v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2006 8 ObS 8/06v
  • 8 ObA 26/13a
    Entscheidungstext OGH 28.05.2013 8 ObA 26/13a
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121179

Im RIS seit

12.08.2006

Zuletzt aktualisiert am

17.06.2013

Dokumentnummer

JJR_20060713_OGH0002_008OBS00008_06V0000_001