Rechtssatz RS0121351
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121351
Entscheidungsdatum
18.12.2025
Rechtssatz
Auf den Handlungsort kommt es auch bei der Verletzung von Persönlichkeitsrechten an. Der Unterlassungsanspruch wegen ehrverletzender und/oder rufschädigender Äußerungen ist ein außervertraglicher Anspruch, der dazu dient, eine künftige Ehrverletzung oder Rufschädigung zu verhindern. Der Anspruch ist nach dem Recht des Staates zu beurteilen, in dem das den Schaden verursachende Verhalten gesetzt wurde bzw künftig gesetzt werden könnte. Das Gesetz knüpft an den Handlungsort an.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 321/04f
Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 321/04f
- 6 Ob 145/12k
Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 145/12k
Vgl
- 6 Ob 106/14b
Entscheidungstext OGH 09.10.2014 6 Ob 106/14b
Auch
- 6 Ob 26/16s
Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 26/16s
Auch; Beisatz: Hier: Bereichsausnahme nach Art 1 Abs 2 lit g Rom II-VO. (T1); Veröff: SZ 2016/42
- 6 Ob 25/25g
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.03.2025 6 Ob 25/25g
vgl; Beisatz: Die kollisionsrechtliche Anknüpfung richtet sich bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen nach § 48 IPRG. (T2)
- 6 Ob 206/24y
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2025 6 Ob 206/24y
vgl; Beisatz wie T2
- 6 Ob 186/25h
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 18.12.2025 6 Ob 186/25h
vgl; Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2006:RS0121351
Zuletzt aktualisiert am
13.02.2026
Dokumentnummer
JJR_20061012_OGH0002_0060OB00321_04F0000_001