Rechtssatz RS0121901
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0121901
Entscheidungsdatum
18.02.2010
Rechtssatz
§ 120 Abs 4 JN ist analog auf nachträgliche Änderungen der für die Zuständigkeitsanknüpfung maßgebenden Sachverhalte in den in § 120 Abs 1 Z 3 bis 5 JN (§ 120 Abs 5a JN) bezeichneten Angelegenheiten anzuwenden.Paragraph 120, Absatz 4, JN ist analog auf nachträgliche Änderungen der für die Zuständigkeitsanknüpfung maßgebenden Sachverhalte in den in Paragraph 120, Absatz eins, Ziffer 3 bis 5 JN (Paragraph 120, Absatz 5 a, JN) bezeichneten Angelegenheiten anzuwenden.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 39/07i
Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 39/07i
Veröff: SZ 2007/37
- 6 Ob 21/09w
Entscheidungstext OGH 19.02.2009 6 Ob 21/09w
Beisatz: Der Antrag eines Minderheitsgesellschafters auf Überprüfung der ihm angebotenen Barabfindung nach den Bestimmungen des Gesellschafter-Ausschlussgesetzes ist bei jenem (Firmenbuch- [§ 120 Abs 1 Z 6 JN])Gericht zu stellen, in dessen Sprengel die Kapitalgesellschaft ihren Sitz hat. (T1)
- 6 Nc 7/09w
Entscheidungstext OGH 19.02.2009 6 Nc 7/09w
Vgl; Beisatz: Aus den einschlägigen Zuständigkeitsregeln (§ 120 JN iVm § 225e AktG, § 3 GesAusG usw) lässt klar die Absicht des Gesetzgebers erkennen, im Falle von Gesellschaftsumwandlungen, -spaltungen und -übernahmen bzw von Gesellschafterausschlüssen sämtliche Verfahren zur Überprüfung von (Bar-)Abfindungen jeweils beim Firmenbuchgericht der einzigen bzw maßgeblichen beteiligten Gesellschaft zu konzentrieren. (T2); Beisatz: Hier: Örtliche Zuständigkeit im Verfahren zur Überprüfung der Barabfindung nach GesAusG. (T3)
- 6 Ob 221/09g
Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 221/09g
Vgl; Beis wie T1; Veröff: SZ 2010/12
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121901
Zuletzt aktualisiert am
13.02.2013
Dokumentnummer
JJR_20070316_OGH0002_0060OB00039_07I0000_001