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Rechtssatz RS0121978

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0121978

Entscheidungsdatum

22.05.2024

Norm

StPO §289
FinStrG §53 Abs3
FinStrG §53 Abs4
FinStrG §214

Rechtssatz

Erwächst ein Urteil mit einem Schuldspruch wegen Finanzvergehen mit einem die gerichtliche Zuständigkeitsgrenze nicht erreichenden Wertbetrag in Teilrechtskraft, ist bei nachfolgendem Nichterreichen dieser Grenze durch einen Schuldspruch im folgenden Rechtsgang und Fehlen anderer die gerichtliche Zuständigkeit begründender Umstände hinsichtlich des erstgenannten Schuldspruches trotzdem gemäß Paragraph 214, FinStrG vorzugehen, weil in einem solchen nicht weiter spezifizierten Fall res iudicata bloß auflösend bedingt für das Erreichen dieser Zuständigkeitsvoraussetzung des Finanzstrafrechtes gilt. (WK-StPO Paragraph 289, Rz 8)

Entscheidungstexte

  • 11 Os 142/06a
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 11 Os 142/06a
  • 13 Os 142/08v
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 13 Os 142/08v
  • 13 Os 105/08b
    Entscheidungstext OGH 19.03.2009 13 Os 105/08b
    Auch
  • 13 Os 107/09y
    Entscheidungstext OGH 08.04.2010 13 Os 107/09y
    Beisatz: Res iudicata gilt demnach nur für den Fall des Erreichens der Wertgrenze und solcherart auflösend bedingt. (T1)
  • 13 Os 105/09d
    Entscheidungstext OGH 17.06.2010 13 Os 105/09d
    Auch
  • 13 Os 49/10w
    Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 49/10w
    Auch
  • 13 Os 46/12g
    Entscheidungstext OGH 22.11.2012 13 Os 46/12g
    Auch
  • 13 Os 42/15y
    Entscheidungstext OGH 30.06.2015 13 Os 42/15y
    Auch
  • 13 Os 120/23f
    Entscheidungstext OGH 22.05.2024 13 Os 120/23f
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0121978

Im RIS seit

26.04.2007

Zuletzt aktualisiert am

27.06.2024

Dokumentnummer

JJR_20070327_OGH0002_0110OS00142_06A0000_001