Rechtssatz RS0122413
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0122413
Entscheidungsdatum
07.08.2025
Rechtssatz
Der in § 104 Abs 1 JN geforderte urkundliche Nachweis ist keine Formvorschrift, sondern eine Beweisregel. Auf diesen Nachweis ist daher die auch für verfahrensrechtliche Tatbestände geltende allgemeine Beweislastregel anzuwenden, wonach jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnormen trägt.Der in Paragraph 104, Absatz eins, JN geforderte urkundliche Nachweis ist keine Formvorschrift, sondern eine Beweisregel. Auf diesen Nachweis ist daher die auch für verfahrensrechtliche Tatbestände geltende allgemeine Beweislastregel anzuwenden, wonach jede Partei die Beweislast für das Vorliegen aller tatsächlichen Voraussetzungen der ihr günstigen Rechtsnormen trägt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 105/07s
Entscheidungstext OGH 14.06.2007 2 Ob 105/07s
Veröff: SZ 2007/97
- 2 Ob 159/08h
Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 159/08h
nur: Der in § 104 Abs 1 JN geforderte urkundliche Nachweis ist keine Formvorschrift, sondern eine Beweisregel. (T1)
- 4 Ob 46/11k
Entscheidungstext OGH 10.05.2011 4 Ob 46/11k
Auch; nur T1
- 1 Ob 178/15f
Entscheidungstext OGH 17.09.2015 1 Ob 178/15f
Auch
- 7 Ob 96/25f
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 07.08.2025 7 Ob 96/25f
nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122413
Zuletzt aktualisiert am
24.10.2025
Dokumentnummer
JJR_20070614_OGH0002_0020OB00105_07S0000_003