Rechtssatz RS0122466
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0122466
Entscheidungsdatum
25.02.2026
Rechtssatz
Orientiert sich die zur Wahrung des Gesetzes erhobene Nichtigkeitsbeschwerde nicht an den (nicht durch Aufzeigen von Verfahrensfehlern oder formalen Begründungsmängeln in Frage gestellten) Sachverhaltsannahmen der angefochtenen Entscheidung, so verfehlt sie den gesetzlichen Bezugspunkt und muss schon aus diesem Grund verworfen werden.
Entscheidungstexte
- 13 Os 86/07g
Entscheidungstext OGH 29.08.2007 13 Os 86/07g
- 13 Os 184/08w
Entscheidungstext OGH 18.06.2009 13 Os 184/08w
Vgl; Beisatz: Hier: Privatbeteiligten Zuspruch, ohne dass den Entscheidungsgründen eine Anschlusserklärung zu entnehmen war. (T1)
- 13 Os 103/10m
Entscheidungstext OGH 30.09.2010 13 Os 103/10m
Auch
- 13 Os 27/12p
Entscheidungstext OGH 10.05.2012 13 Os 27/12p
Vgl
- 11 Os 66/19v
Entscheidungstext OGH 28.05.2019 11 Os 66/19v
Vgl; Beisatz: Demnach ist es unzulässig, bei der Bekämpfung von Entscheidungen davon abzusehen und als Bezugspunkt der Anfechtung direkt auf Aktenbestandteile zurückzugreifen. (T2)
Beisatz. Gar wohl auf den Akteninhalt zurückgegriffen werden kann jedoch bei der – im Fall der Ausfertigung des mit Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes (§ 23 StPO) angefochtenen Urteils in gekürzter Form (§ 270 Abs 4 StPO) oft gar nicht anders möglichen – Ausdeutung des (den Bezugspunkt der Anfechtung bildenden) Inhalts der Entscheidung. (T3)
- 15 Os 59/20w
Entscheidungstext OGH 23.10.2020 15 Os 59/20w
Vgl
- 11 Os 13/22d
Entscheidungstext OGH 01.03.2022 11 Os 13/22d
Vgl; Beis nur wie T1
- 15 Os 151/25g
Entscheidungstext OGH 25.02.2026 15 Os 151/25g
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122466
Zuletzt aktualisiert am
04.05.2026
Dokumentnummer
JJR_20070829_OGH0002_0130OS00086_07G0000_001