Rechtssatz RS0122888
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0122888
Entscheidungsdatum
17.04.2013
Rechtssatz
Die Verjährung des Anspruchs eines auf Grund eines Vaterschaftsanerkenntnisses feststehenden unehelichen Vaters gegen den leiblichen Vater des Kindes auf Ersatz von Unterhaltsleistungen gemäß § 1042 ABGB kann nicht vor der rechtskräftigen Beseitigung jenes Anerkenntnisses beginnen.Die Verjährung des Anspruchs eines auf Grund eines Vaterschaftsanerkenntnisses feststehenden unehelichen Vaters gegen den leiblichen Vater des Kindes auf Ersatz von Unterhaltsleistungen gemäß Paragraph 1042, ABGB kann nicht vor der rechtskräftigen Beseitigung jenes Anerkenntnisses beginnen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 201/07y
Entscheidungstext OGH 11.12.2007 4 Ob 201/07y
Veröff: SZ 2007/193
- 2 Ob 175/07k
Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 175/07k
Beisatz: Auch die Verjährung eines auf § 1042 ABGB gestützten Anspruchs des ehelichen Scheinvaters gegen den leiblichen Vater auf Ersatz des für das Kind bezahlten Unterhalts kann nicht vor Rechtskraft des Urteils beginnen, in dem festgestellt wurde, dass das Kind kein eheliches Kind ist. (T1)
- 3 Ob 134/08i
Entscheidungstext OGH 03.10.2008 3 Ob 134/08i
Auch; Beis wie T1
- 4 Ob 198/09k
Entscheidungstext OGH 19.01.2010 4 Ob 198/09k
- 2 Ob 74/10m
Entscheidungstext OGH 11.11.2010 2 Ob 74/10m
Vgl; Auch Beis wie T1
- 4 Ob 46/13p
Entscheidungstext OGH 17.04.2013 4 Ob 46/13p
Auch; Beisatz: Innerhalb der folgenden drei Jahre kann der Scheinvater seinen gesamten Regressanspruch ‑ also ohne Beschränkung in Bezug auf die Dauer seiner Leistungen ‑ geltend machen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122888
Zuletzt aktualisiert am
02.08.2013
Dokumentnummer
JJR_20071211_OGH0002_0040OB00201_07Y0000_001