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Rechtssatz RS0122944×

Rechtssatz RS0122944

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0122944

Entscheidungsdatum

29.07.2021

Rechtssatz

Eine Fragenrüge, welche nicht darlegt, aus welchem Grund es entgegen dem Gesetzeswortlaut (Paragraphen 317, Absatz 2, 330, Absatz 2, StPO) nicht zulässig gewesen sein soll, nur eine Hauptfrage nach schweren Raub ohne uneigentliche Zusatzfrage (Paragraph 316, StPO) nach unqualifiziertem Raub zu stellen, orientiert sich nicht am Verfahrensrecht und kann bereits bei der nicht öffentlichen Beratung sofort zurückgewiesen werden.

Entscheidungstexte

  • 13 Os 136/07k
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 13 Os 136/07k
  • 13 Os 113/07b
    Entscheidungstext OGH 05.12.2007 13 Os 113/07b
    Auch; Beisatz: Lässt die Fragenrüge nicht erkennen, weshalb der Schwurgerichtshof durch die Aufnahme qualifizierender Umstände (im Sinn des § 201 Abs 2 erster Satz StGB) in die Hauptfrage nach Vergewaltigung das ihm durch § 317 Abs 2 StGB eingeräumte Ermessen in einer nicht dem Gesetz entsprechenden Weise gehandhabt und solcherart eine der in den §§ 312 bis 317 StPO enthaltenen Vorschriften verletzt haben sollte, entzieht sie sich einer inhaltlichen Auseinandersetzung. (T1)
  • 13 Os 11/09f
    Entscheidungstext OGH 16.04.2009 13 Os 11/09f
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 11 Os 21/10p
    Entscheidungstext OGH 22.06.2010 11 Os 21/10p
    Auch; Beis ähnlich wie T1
  • 12 Os 12/15d
    Entscheidungstext OGH 05.03.2015 12 Os 12/15d
    Auch
  • 12 Os 119/18v
    Entscheidungstext OGH 19.12.2018 12 Os 119/18v
    Auch
  • 12 Os 64/21k
    Entscheidungstext OGH 29.07.2021 12 Os 64/21k
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0122944

Im RIS seit

04.01.2008

Zuletzt aktualisiert am

12.10.2021

Dokumentnummer

JJR_20071205_OGH0002_0130OS00136_07K0000_001