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Rechtssatz RS0127663

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0127663

Geschäftszahl

3Ob223/11g; 6Ob35/16i

Entscheidungsdatum

30.03.2016

Rechtssatz

Ein in der Satzung einer GmbH den Gesellschaftern eingeräumtes Aufgriffsrecht zu vorbestimmten Bedingungen (hier: Geltendmachung in bestimmter Frist; Verfahren zur Ermittlung des Aufgriffspreises) ist nicht einem Zustimmungsrecht zur Veräußerung des Geschäftsanteils gleich zu halten, sodass bei einer exekutiven Verwertung Paragraph 76, Absatz 4, GmbHG nicht analog anzuwenden ist.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 223/11g
    Entscheidungstext OGH 22.02.2012 3 Ob 223/11g
    Veröff: SZ 2012/18
  • 6 Ob 35/16i
    Entscheidungstext OGH 30.03.2016 6 Ob 35/16i
    Vgl auch; Beisatz: Aus § 76 Abs 4 GmbHG lässt sich allgemein die gesetzgeberische Wertung entnehmen, dass die Gläubigerbefriedigung Vorrang vor Gesellschaftsinteressen hat. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2012:RS0127663

Im RIS seit

18.04.2012

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2016

Dokumentnummer

JJR_20120222_OGH0002_0030OB00223_11G0000_003