Rechtssatz RS0129158
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0129158
Geschäftszahl
16Ok6/12; 16Ok8/14h; 16Ok1/18k (16Ok2/18g); 16Ok3/22k (16Ok4/22g); 16Ok11/25s
Entscheidungsdatum
26.01.2026
Rechtssatz
Die Aufgabe der Marktabgrenzung bei der Beurteilung kartellrechtlicher Sachverhalte liegt darin, Wettbewerbsbeziehungen zu identifizieren. Mit der Abgrenzung eines Marktes in sowohl seiner sachlichen als auch seiner räumlichen Dimension soll ermittelt werden, welche konkurrierenden Unternehmen tatsächlich in der Lage sind, dem Verhalten der beteiligten Unternehmen Schranken zu setzen und sie daran zu hindern, sich einem wirksamen Wettbewerbsdruck zu entziehen.
Entscheidungstexte
- 16 Ok 6/12
Entscheidungstext OGH 02.12.2013 16 Ok 6/12
- 16 Ok 8/14h
Entscheidungstext OGH 11.06.2015 16 Ok 8/14h
- 16 Ok 1/18k
Entscheidungstext OGH 12.07.2018 16 Ok 1/18k
Auch; Veröff SZ 2018/55
- 16 Ok 3/22k
Entscheidungstext OGH 23.06.2022 16 Ok 3/22k
- 16 Ok 11/25s
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.01.2026 16 Ok 11/25s
Beisatz: Sinn und Zweck der kartellrechtlichen Marktabgrenzung – und damit untrennbar verbunden – ist die Erfassung der Wettbewerbsbeziehungen zwischen den Marktteilnehmern. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0129158
Zuletzt aktualisiert am
10.02.2026
Dokumentnummer
JJR_20131202_OGH0002_0160OK00006_1200000_002