Rechtssatz RS0130479
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0130479
Entscheidungsdatum
04.05.2026
Rechtssatz
Der Vermögensschaden tritt bei einer Überweisung von einem Bankkonto auf ein anderes bereits bei Abbuchung vom Konto des Auftraggebers und nicht erst durch die Gutschrift auf dem Konto des Empfängers ein; letztere bewirkt nur die - kein Tatbestandserfordernis des Betrugs darstellende - Bereicherung des Täters.
Entscheidungstexte
- 15 Ns 105/15g
Entscheidungstext OGH 21.12.2015 15 Ns 105/15g
- 15 Ns 6/16z
Entscheidungstext OGH 01.03.2016 15 Ns 6/16z
- 14 Os 102/21p
Entscheidungstext OGH 22.02.2022 14 Os 102/21p
- 15 Os 147/21p
Entscheidungstext OGH 09.03.2022 15 Os 147/21p
Vgl
- 14 Ns 23/22a
Entscheidungstext OGH 21.04.2022 14 Ns 23/22a
Vgl
- 14 Os 23/22a
Entscheidungstext OGH 21.04.2022 14 Os 23/22a
Vgl
- 15 Os 22/22g
Entscheidungstext OGH 14.09.2022 15 Os 22/22g
Vgl
- 14 Ns 50/23y
Entscheidungstext OGH 28.06.2023 14 Ns 50/23y
vgl; Beisatz: Der Ort des (geplanten) Erfolgseintritts liegt bei einer (betrügerisch veranlassten) Überweisung von einem Bankkonto auf ein anderes am Ort der das Konto des Opfers führenden Bank. (T1)
- 14 Ns 64/24h
Entscheidungstext OGH 16.12.2024 14 Ns 64/24h
vgl; Beisatz wie T1
- 15 Os 96/24t
Entscheidungstext OGH 26.02.2025 15 Os 96/24t
vgl
- 14 Ns 16/26b
Entscheidungstext OGH 04.05.2026 14 Ns 16/26b
vgl; Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2015:RS0130479
Zuletzt aktualisiert am
17.06.2026
Dokumentnummer
JJR_20151221_OGH0002_0150NS00105_15G0000_002