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Art. 36 B-VG

Fassungen
01.01.1985 bis 30.06.1988 — BGBl. Nr. 490/1984
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
Art. 36 heute25.06.2005 § → § BGBl. I Nr. 54/2005
Art. 3601.01.200424.06.2005 § → § BGBl. I Nr. 100/2003
Art. 3601.07.198831.12.2003 § → § BGBl. Nr. 341/1988
Art. 3601.01.198530.06.1988 § → § BGBl. Nr. 490/1984
Art. 3619.12.194531.12.1984 § → § StGBl. Nr. 232/1945
Art. 3603.01.193030.06.1934 BGBl. Nr. 1/1930 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Bundes-Verfassungsgesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 1 aus 1930, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 490 aus 1984,

Typ

BVG

Paragraph/Artikel/Anlage

Artikel 36

Inkrafttretensdatum

01.01.1985BGBl. Nr. 490/1984

Außerkrafttretensdatum

30.06.1988danach: BGBl. Nr. 341/1988

Abkürzung

B-VG

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)

Text

Artikel 36. (1) Im Vorsitz des Bundesrates wechseln die Länder halbjährlich in alphabetischer Reihenfolge.

  1. Absatz 2,Als Vorsitzender fungiert der an erster Stelle entsendete Vertreter des zum Vorsitz berufenen Landes; die Bestellung der Stellvertreter regelt die Geschäftsordnung des Bundesrates.
  2. Absatz 3,Der Bundesrat wird von seinem Vorsitzenden an den Sitz des Nationalrates einberufen. Der Vorsitzende ist verpflichtet, den Bundesrat sofort einzuberufen, wenn wenigstens ein Viertel seiner Mitglieder oder die Bundesregierung es verlangt.
  3. Absatz 4,Die Landeshauptmänner sind berechtigt, an allen Verhandlungen des Bundesrates teilzunehmen. Sie haben nach den näheren Bestimmungen der Geschäftsordnung des Bundesrates das Recht, auf ihr Verlangen jedesmal zu Angelegenheiten ihres Landes gehört zu werden.

Schlagworte

Einberufung, Nationalratssitz, Bundesratsvorsitzender, Bundesratsmitglied, Landeshauptmann, Anhörungsrecht

Gesetzesnummer

10000138

Dokumentnummer

NOR12010775

Alte Dokumentnummer

N1198412128T