Rechtstracker.at

§ 11b

Fassungen
01.01.1992 bis 29.02.1992 — BGBl. Nr. 687/1991
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 11b heute01.04.2012 § → § BGBl. I Nr. 18/2012
§ 11b01.03.199231.03.2012 § → § BGBl. Nr. 628/1991
§ 11b01.01.199229.02.1992 § → § BGBl. Nr. 687/1991
§ 11b01.01.198331.12.1991 BGBl. Nr. 650/1982

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Opferfürsorgegesetz

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 183 aus 1947, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Nr. 687 aus 1991,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 11 b

Inkrafttretensdatum

01.01.1992BGBl. Nr. 687/1991

Außerkrafttretensdatum

29.02.1992danach: BGBl. Nr. 628/1991

Index

67 Versorgungsrecht

Text

Pfändung und Abtretung von Versorgungsleistungen.

Paragraph 11 b,

  1. Absatz eins,Die Ansprüche auf Geldleistungen nach diesem Bundesgesetz können, soweit im folgenden nichts anderes bestimmt wird, rechtswirksam nur zur Deckung von gesetzlichen Unterhaltsansprüchen gegen den Versorgungsberechtigten verpfändet oder gepfändet werden, und zwar mit der Beschränkung, daß der nach Paragraph 5, des Lohnpfändungsgesetzes 1955, Bundesgesetzblatt Nr. 51, nicht der Pfändung unterliegende Betrag, mindestens jedoch die Hälfte der Bezüge freibleiben muß. Die Hilflosenzulage (Paragraph 11, Absatz 12,), das Sterbegeld (Paragraph 12 a,) und die gemäß Paragraph 2, Absatz 2, in sinngemäßer Anwendung der Bestimmungen des Kriegsopferversorgungsgesetzes 1957 zu leistende Pflege- oder Blindenzulage (Paragraphen 18, 19, KOVG 1957), Blindenführzulage (Paragraph 20, KOVG 1957), Zuschuß (Paragraphen 14 und 46 b KOVG 1957) sowie das Kleider- und Wäschepauschale (Paragraph 20 a, KOVG 1957) können weder verpfändet noch gepfändet werden.
  2. Absatz 2,Die Anwendung der Bestimmungen des Absatz eins, kann durch ein zwischen dem Verpflichteten und dem Gläubiger getroffenes Übereinkommen weder ausgeschlossen noch begrenzt werden. Jede dieser Vorschrift widersprechende Verfügung durch Abtretung, Anweisung oder durch ein anderes Rechtsgeschäft ist ohne rechtliche Wirkung.
  3. Absatz 3,Der Versorgungsberechtigte kann bei Vorliegen berücksichtigungswürdiger Gründe seine Versorgungsgebühren für bestimmte Zeit ganz oder zum Teil abtreten. Es bedarf hiezu der Zustimmung des Landeshauptmannes, der vorher die Rentenkommission zu hören hat.

Anmerkung

ÜR: Art. II, BGBl. Nr. 595/1981.

Schlagworte

BGBl. Nr. 51/1955, Pflegezulage, Kleiderpauschale

Zuletzt aktualisiert am

13.11.2023

Gesetzesnummer

10008113

Dokumentnummer

NOR12105938

alte Dokumentnummer

N6199119095J