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§ 7 WeinBVO

Fassungen
ab 24.07.2018 — BGBl. II Nr. 184/2018
InkrafttretenAußerkrafttretenFassungsvergleichKundmachung
§ 7 heute24.07.2018 § → § BGBl. II Nr. 184/2018
§ 730.07.201423.07.2018 § → § BGBl. II Nr. 189/2014
§ 702.04.201129.07.2014 BGBl. II Nr. 111/2011 (Stammfassung)

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Kurztitel

Weinbezeichnungsverordnung

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 111 aus 2011, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 184 aus 2018,

Typ

römisch fünf

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 7

Inkrafttretensdatum

24.07.2018BGBl. II Nr. 184/2018

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

WeinBVO

Index

80/03 Weinrecht

Text

Restzuckergehalt

Paragraph 7,

  1. Absatz eins,Bei weinhaltigen Getränken sowie entalkoholisierten und alkoholarmen Weinen dürfen ausschließlich die Geschmacksangaben gemäß Artikel 64, in Zusammenhang mit Anhang römisch vierzehn Teil B der Verordnung (EG) Nr. 607 aus 2009, verwendet werden. Weinhaltige Getränke und aromatisierte Getränke dürfen höchstens 1,2 g flüchtige Säure je Liter (20 Milliäquivalent/l) aufweisen.
  2. Absatz 2,Bei Perlwein sind folgende Geschmacksangaben zulässig:
    1. Ziffer eins
      trocken: Restzuckergehalt zwischen 0 und 35 g/l;
    2. Ziffer 2
      halbtrocken: Restzuckergehalt zwischen 35 und 50 g/l;
    3. Ziffer 3
      mild: Restzuckergehalt mehr als 50 g/l.

    Die Geschmacksangaben bei Perlwein können freiwillig und in den entsprechenden Übersetzungen angegeben werden. Zulässig ist auch die Angabe des Restsüßegehaltes in Gramm pro Liter.

  3. Absatz 3,Bei der Angabe des Restzuckergehaltes darf die Analysentoleranz der angewendeten Bestimmungsmethode zusätzlich zu den zulässigen Abweichungen im Sinne von Artikel 58 und Artikel 64, der VO (EG) Nr. 607 aus 2009, miteinbezogen werden.

Im RIS seit

27.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

08.03.2021

Gesetzesnummer

20007217

Dokumentnummer

NOR40205519